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Honkong - Stadt der Gegensaetze
Als Grossbritannien am 1.7.1997 die Souveraenitaet Hongkongs an China
zurueckgab, hatte sich dort nach insgesamt 156 Jahren
Kolonialherrschaft eine pulsierende 7 Millionen Metropole entwickelt.
Jedoch haben die europaeische Kultur und das westliche (Freihandels)system
weder die chinesische Bevoelkerung (die ueber 90 Prozent der Einwohner
Hongkongs ausmacht) noch deren Lebensstil, Kultur oder Religion
verdraengt, so dass dort zwei voellig verschiedene Welten praktisch
nebeneinander existieren, weswegen Hongkong auch haeufig als die „Stadt
der Gegensaetze“ bezeichnet wird.
Hongkong leitet sich vom chinesischen „Heung Gong“ ab und bedeutet „duftender
Hafen“. Sein Gebiet erstreckt sich ueber eine Halbinsel an der
Suedkueste Chinas mit den Bezirken „New Territories“ und „Kowloon“,
sowie insgesamt 235 Inseln im suedchinesischen Meer. Die wichtigste von
ihnen, Hongkong Island, liegt Kowloon direkt gegenueber und bildet mit
ihm den Victoria Hafen. Die restlichen 234 sind etwas abgelegener und
werden daher unter dem Begriff „outlying islands“ zusammengefasst,
wobei Lantau mit dem internationalen Flughafen die groesste von ihnen
ist.
Im Central District auf Hongkong Island ist das „Big Business“
beheimatet. Aufgrund seiner imposanten Wolkenkratzer wird er auch als
das „Manhattan Asiens“ bezeichnet. Eine spektakulaere Aussicht auf
seine Skyline bietet der 552m hohe Victoria Peak. Um das traumhafte -und
auf beinahe jeder Postkarte verewigte- Nachtpanorama des Victoria
Hafens mit den aufwendig beleuchteten Tuermen aus Beton, Glas und Stahl
im Hintergrund zu geniessen, empfiehlt es sich, die Faehre von Central
nach Kowloon zu nehmen und eine Weile an der dortigen Hafenpromenade zu
entspannen.
Kowloon repraesentiert, plakativ vereinfacht, den chinesischen Teil
Hongkongs. Entlang der Nathan Road, seiner Hauptverkehrsader, trifft
man auf ein Meer bunter chinesischer Plakate und Strassenbanner,
traditionelle Maerkte mit Waren aller Art sowie mehrere
Buddhistentempel, die mit prachtvollen religioesen Figuren geschmueckt
und vom Geruch nach Raeucherstaeben durchdrungene sind. Der Kowloonpark,
eine schoene Gruenanlage, bietet Entspannung, nicht zuletzt von den
vielen Schneidern die auf der Strasse ihre Dienste anbieten.
Ein Tag im Ocean Park, einem grossen Freizeitzentrum auf Hongkong
Island (nicht im Video), oder ein Ausflug auf eine der vorgelagerten
Inseln sind bestens geeignet, etwas Abstand von der permanenten Hektik
der Stadt zu gewinnen. Ein Besuch des „Tempels der Zehntausend Buddha“
in Shatin (New Territories) und des Po Lin Klosters auf der Insel
Lantau mit der weltweit groessten Freiluft-Buddhafigur sind unbedingt
zu empfehlen, auch wenn man nicht auf "Kulturtrip" ist.
Das Video wechselt in seiner ersten Haelfte hin und her zwischen
Central District und Kowloon (s. Fotos fuer Beschreibungen). Die zweite
Haelfte ist „geordneter“: Man Mo Tempel (Central) - Bo Fook
Ahnengedenkhallen und Tempel der Zehntausend Buddha ( New Territories)
- Po Lin Kloster mit seinem „Riesenbuddha“ (Lantau Island) - kurze
Eindruecke der kleinen Fischerinsel Cheung Chau und die naechtliche
Ansicht des Victoria Hafens und der Skyline Hongkong Islands.
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Hongkong - Sehr gelenkig
Dies ist ein kurzes Video einer beeindruckenden "Tanzeinlage" einer
sehr gelenkigen kleinen Chinesin im Ocean Park, einem grossen Freizeit-
und Vergnuegungspark in Hongkong.
Die Aufnahme entstand im Jahr 1999, zwei Wochen nachdem ich meine erste
Filmkamera gekauft hatte was man relativ deutlich merkt... Nachdem das
Video aber seit einem Jahr einen unerwarteten Erfolg auf Youtube hat,
habe ich mich schliesslich dazu entschlossen, es noch ein bisschen zu
verbessern und hier mit aufzunehmen. Gute Unterhaltung!
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Tokio - Wolkenkratzer und
Tempel
Die Hauptstadt Japans ist mit ueber 8 Millionen Einwohnern in den
Zentralgebieten und ueber 30 Millionen im Grossraum Tokio die groesste
Metropole der Welt. Tausende von fein gekleideten Geschaeftsleuten
draengen sich hektisch durch die Strassen, bevor sie (fast
uebereinander gestapelt) per U-Bahn den Weg nach Hause antreten.
Imposante Wolkenkratzer, ein Meer von Neonlichtern und
Grossbildschirmen sowie die allgegenwaertige Elektronikware der
naechsten Generation, verdeutlichen die Vorliebe der Japaner fuer das
Zukuenftige.
Aber es gibt auch die anderen Seiten Tokios: Die Seite der
buddhistischen Tempel und shintoistischen Schreine zum Beispiel, wohin
man sich zurueckziehen kann um zu meditieren oder auch einfach nur zu
entspannen. Oder die gruene Seite: Die Gaerten des Kaiserpalastes und
eine Vielzahl von Parks, besonders schoen zur Zeit der Kirschbluete im
April. Auch die vielen traditionellen Geschaefte, der Tsukiji-Fischmarkt
(der groesste der Welt, es kommt ein Extravideo), japanische Nudel-Imbisse
(Vorsicht, die Suppe kocht fast noch wenn man sie bekommt) u.v.m.
zeigen, dass Tradition und modernes Leben in Tokio Seite an Seite
existieren.
Das dreiteilige Video zeigt:
1.Eine kurze Ansicht der Skyline gefilmt von einem Turm des Rathauses
aus (bitte die Spiegelungen entschuldigen).
2.Moderne Gebaeude und Stadtleben, aufgenommen in den zentralen
Vierteln.
3.Gaerten des Kaiserpalastes, Zojo-Tempel Meiji-Schrein sowie kleine
Parks mit Kirschblueten.
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Singapur - Zoologischer
Garten
Der Zoologische Garten des Stadtstaates Singapur auf der malaiischen
Halbinsel ist weltbekannt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Auf
insgesamt 28 Hektar Flaeche werden ueber 3000 Tiere 290 verschiedener
Arten ausgestellt, von denen 21 Prozent vom Aussterben bedroht sind wie
beispielsweise eine Riesenschildkroete (Stand 2006*; Quelle und mehr
Information:
www.zoo.com.sg). Ihr Lebensbereich wurde soweit wie moeglich den
natuerlichen Bedingungen angepasst. Fuer etwas mehr Details bitte auch
die Fotos ansehen. (* diese Aufnahmen sind aus dem Jahr 1999)
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Bangkok - Stadt der Engel
Bangkok hat eine absolut dominierende Position in Thailand inne: Es ist
nicht nur Hauptstadt und gesellschaftliches, wirtschaftliches und
kulturelles Zentrum des Landes, sondern auch seine einzige Metropole.
Zehn Millionen Menschen wohnen im Grossraum Bangkok, davon 6 Millionen
in der Stadt selbst. Die naechst groessere Stadt, Samut Prakan, bringt
es auf gerade einmal knapp 400.000.
Trotz seines vielfaeltigen kulturellen Angebots ist Bangkok, das auf
Thailaendisch "Krung Thep" (Stadt der Engel) heisst, fuer die meisten
Besucher lediglich eine Durchgangsstation auf dem Weg zu ihrem
Urlaubsziel auf einer der Inseln im Sueden. Dies liegt nicht zuletzt an
seinem feucht-tropischen Klima und am Problem der Luftverschmutzung,
hervorgerufen unter anderem durch das immense Verkehrsaufkommen. (In
Bangkok sagt man: Hier gibt es nur einen Stau pro Tag, aber der dauert
24 Stunden).
Wer sich davon nicht abschrecken laesst, kann es aber auch gut und
gerne 2 Wochen dort aushalten: Bangkok bietet unter anderem zahlreiche
Museen und ueber 400 buddhistische Tempelanlagen (Wats), reges Treiben
auf kleinen Seitenstrassen und Maerkten, Bootsfahrten auf zahlreichen
Kanaelen und dem Chao Phraya Fluss (ein beliebetes Verkehrsmittel vor
allem dann, wenn die Strassen mal wieder verstopft sind), aeusserst
unterhaltsame, wenn auch etwas laermige Fahrten in den beruehmten
TukTuks (Motorad-Taxis), erholsame Parks, riesige moderne
Shoppingcenter und jede Menge naechtlicher Unterhaltung (das bekannte
Rotlichtviertel Patpong ein- oder ausgeschlossen...).
Der beruehmte Komplex bestehend aus Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha)
und grossem Koenigspalast, ist DIE Sehenswuerdigkeit Thailands
schlechthin und vermittelt seinem Besucher den Eindruck, wie ein Prinz
durch sein vergoldetes Maerchenschloss zu wandeln. Ein unvergessliches
Erlebnis!
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Koh Samui - Insel der
Kokosnuss
Koh Samui, wegen ihrer Vielzahl an Palmen oft auch als "Insel der
Kokosnuss" bezeichnet, ist die drittgroesste Insel Thailands und liegt
oestlich des Landes im gleichnamigen Golf, weswegen sie auch vom
verheerenden Tsunami des 26.12.2004 verschont blieb.
Die sehr schoene Tropeninsel ist im Inneren bergig und bewaldet und an
ihren Kuesten von zahlreichen feinen Sandstraenden umgeben.
Mit einem Motorrad, das man hier auch ohne Fuehrerschein problemlos
mieten kann, gelangt man zu verschiedenen Straenden, Buchten und
Wasserfaellen und kann der vergoldeten, 12 m hohen „Big Buddha“-Figur
auf der kleinen vorgelagerten Insel Koh Fan einen Besuch abstatten.
Ausserdem bringt einen ein etwas abenteuerlicher offroad-Weg zu dem 635
m hohen Khao Thai Kwai, auf dem man einen schoenen Panoramablick ueber
den Nordteil der Insel und auf die Nachbarinsel Koh Phangan erhaelt (seid
bereit, fuer den moeglichen Schaden an der Maschine aufzukommen...).
Koh Samui ist auf jede Art von Tourismus eingestellt: Man kann in einem
Hotel oder Beach-Resort der Mittel- und Oberklasse wohnen oder in einer
einfachen Huette, in einem edlen Restaurant essen oder in einfachen und
sehr guten Essensmaerkten.
Neben den normalen Sommerurlaubern, die eine oder 2 Wochen bleiben,
trifft man fuer gewoehnlich auch einige Aussteigern, die fuer mehrere
Monate oder auch Jahre ihr normales Leben verlassen und „Zuflucht“ in
einer einfachen Strohhuette suchen.
Auch nachts ist normalerweise sehr viel los in Koh Samui, aber der
heisseste Tipp fuer alle Fans zuegellosen Feierns ist die legendaere
„full-moon-party“, die einmal pro Monat auf der Nachbarinsel Koh
Phangan stattfindet: Tausende hochgradig „animierte“ Einheimische und
Auslaender tanzen dort auf elektronische Musik am Strand, entweder bis
zur Bewusstlosigkeit oder bis sie eine anderen Form der Beschaeftigung
gefunden haben. Leider habe ich sie um zwei Tage verpasst.
Das Video zeigt die Landschaft Koh Samuis.
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Sidney - Rund um die Oper
Auch wenn Canberra die offizielle Hauptstadt Australiens ist - Sydney
ist die groesste und wirtschaftlich bedeutendste Stadt des Landes.
Beinahe Stunden koennte man am Hafen Port Jackson verbringen, der als
einer der schoensten Naturhaefen der Welt gilt, und den Blick auf die
beiden Wahrzeichen Sydney´s geniessen: Die Harbour-Bridge und das
Opernhaus. Die besten Eindruecke von beiden sowie der Hafenanlage
insgesamt gewinnt man jedoch auf der Fahrt mit der Faehre zum Vorort
Manly.
Vor allem am Wochenende versammeln sich zahlreiche Schausteller am
Hafen und auch das Museum zeitgenoessischer Kunst ist einen kleinen
Rundgang wert. Eine sehr gute Gelegenheit fuer einen kurzen Ausflug ins
Gruene stellen die nahegelegenen botanischen Gaerten dar. Waehrend des
kurzen Spaziergangs dorthin vom Hafen aus gewinnt man zudem weitere "postkartenreife"
Ansichten von Harbour Bridge und Oper.
Auf der anderen Seite des Hafens liegt das Altstadtviertel "The Rocks",
wo Anfang des 19. Jahrhundert die europaeische Besiedlung des
australischen Kontinents durch englische Einwanderer ihren Anfang nahm.
Sowohl fuer die nachmittaegliche als auch fuer die naechtliche
Unterhaltung geschaffen ist der Darling-Harbour. Dieser wird von der
Pyrmont-Bridge ueberquert, auf der auch die Monorail (Einschienen-)
Bahn verlaeuft. Waehrend Sega-World etwas fuer die juengeren und
junggebliebenen "Zocker" ist, bleibt das Casino den etwas aelteren
vorbehalten. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Besuch des beeindruckenden
Sydney Aquarium (siehe Video "Unterwasserwelt"). Nachtschwaermer finden
in Darling-Harbour gute Szene-Bars und -Clubs.
Nachdem Melbourne bereits 1956 vorgelegt hatte, bemuehte sich auch
Sydney um einen Ruf als Olympiastadt und wurde mit den Sommerspielen
2000 belohnt. Der Olympiapark laesst sich groesstenteils alleine
besichtigen, fuer das Stadion benoetigt man eine gefuehrte Tour, die
einen jedoch auch ganz nach unten auf die Laufbahnen und den Rasen
fuehrt. Selbst vor leeren Raengen stehend laesst sich erahnen, welches
Gefuehl es gewesen sein muss, dort vor 110.000 Zuschauern seinen
Disziplinen nachzugehen.
Wer mehr Zeit hat als ich damals, kann auch einige der vielen Straende
Sydneys besuchen und seinen Aufenthalt mit einer Exkursion zu den etwa
50 km entfernt liegenden "Blue Montains" kroenen.
Das Video zeigt Ansichten von Port Jackson, Oper und Harbour Bridge vom
Aussichtspunkt auf einem der Pfeiler der Harbour Bridge aus sowie von
der Faehre nach Manly, einige Schausteller am Hafen, den Botanischen
Garten, Darling Harbour, das Olympiastadion, The Rocks und Central
Disctrict sowie einige Nachtansichten, vorwiegend des Darling Harbour.
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Sidney - Unterwasserwelt
Die Aufnahmen zu diesem Video stammen aus 3 grossen Meeresaquarien
verschiedener Laender, es handelt sich also nicht um ein echtes
Tauchervideo. Dennoch habe ich es gemacht, um euch die schoenen
Korallen, Rochen, Haie, einen Riesenoktopus und andere Meeresbewohner
nicht vorzuenthalten.
Die meisten Aufnahmen sind aus dem
Sydney Aquarium, in dem man, durch Plexiglastunnel spazierend,
einen ungefaehrlichen Blick auf einige Haie betraechtlicher Groesse
werfen kann sowie auch auf Nachbildungen der australischen Meereswelt
wie denen des Great Barrier Reefs, des weltweit groesste Korallenriffs
an der Nordostkueste des Landes. Andere Nachbildungen von
Korallenriffen, Rochen sowie der Riesenoktopus stammen aus
Underwaterworld auf Sentosa Island, Singapur. Diese werden ergaenzt
von einigen Clips aus dem
Ocean Park, einem grossen Freizeitpark in Hongkong.
Bitte fuer etwas mehr Details auf die Fotos zurueckgreifen.
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Suedaustralien
- Kangaroo Island und Great Ocean Road
Zwei Gegenden, die ansonsten nicht mir einander in Verbindung stehen,
sind hier als Naturvideo vereint:
KANGAROO ISLAND ist die drittgroesste Insel Australiens -nach Tasmanien
im Sueden und Melville im Norden- und liegt ca. 100 km vor Adelaid im
Bundesstaat Suedaustralien.
Die “Kaenguruh-Insel“ ist so etwas wie ein grosser Natur-Zoo, wo
zahlreiche Tierarten ueberleben oder angesiedelt werden konnten, weil
durch die Wasserbarriere ihre natuerlichen Feinde wie z.B. Fuechse
ferngehalten wurden. Auf einer 2-taegigen Tour habe ich ueberraschend
wenige Kaenguruhs gesehen, dafuer aber Wallabys (artverwandt aber
kleiner) im Gebuesch sitzen, Seeloewen und Robben im Meer schwimmen
oder an Land faulenzen, Koalas hoch oben auf den Baeumen „schaukeln“,
Pelikane durch die Luefte gleiten, einen Echidna (australischer
Schnabeligel) beim Einbuddeln und Pinguine beim Nachtspaziergang.
Neben seiner Tierwelt hat Kangaraoo Island auch eine sehr schoene
Landschaft und einige spezielle Sehenswuerdigkeiten zu bieten, allen
voran die “Remarkable Rocks“ -durch Wasser- und Winderosion bizarr
geformte Granitfelsen- und die Kelly-Hill-Caves, eine beeindruckende
Tropfsteinhoehle, die Bestandteile jeder normalen Insel-Tour sind. Wer
ueber das Touristenprogramm hinausgehen will und ausreichend verwegen
ist, kann beim Surfen in Suedaustralien uebrigens auch weissen Haien
begegnen. (Ich habe mich mit den Robben begnuegt...).
Die GREAT OCEAN ROAD an der Suedwest-Kueste Australiens (Bundesstaat
Victoria) ist sicherlich eine der reizvollsten Kuestenstrassen der Welt.
Auf ueber 300 km Laenge kann man an mehreren Aussichtspunkten
spektakulaere Kuestenabschnitte und phantastische Felsformationen
bewundern, die durch die gestalterische Kraft des Ozeans entstanden
sind. Die schoenste von ihnen -gleichzeitig auch eine der
Hauptattraktionen Australiens- liegt kurz vor Melbourne und traegt den
Namen „Die Zwoelf Apostel“: Dabei handelt es sich um -inzwischen- 8
freistehende Felstuerme, die bis zu 60 m hoch aus dem Wasser ragen. (Der
Name ist irrefuehrend: Bereits zum Zeitpunkt meines Besuches von 1999
waren nur neuen Tuerme ueber Wasser zu sehen, von denen leider einer im
Juli 2005 zusammenbrach).
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Yasawa -
Blaue Lagune
Die Fidschi-Inseln liegen etwa 2100 km noerdlich von Auckland (Neuseeland)
im Suedwestpazifik. Das Archipel besteht aus ueber 300 Einzelinseln
vulkanischen Ursprungs, von denen viele sehr klein und unbewohnt sind.
Die beiden Hauptinseln sind Viti Levu (mit der Hauptstadt Suva und dem
Flughafen Nandi) und Vanua Levu. Die eigentliche paradiesische
Inselwelt findet man jedoch eher auf den vorgelagerten Gruppen. Von den
zahlreichen Angeboten entschied ich mich fuer einen Ausflug auf die
nordwestlich gelegenen Yasawa-Islands, die von Nandi aus per Schiff in
ca. 3 Stunden zu erreichen sind. Bereits in der Touristeninformation am
Flughafen erfaehrt man, was man fortan immer wieder erzaehlt bekommen
wird: Eine der Yasawa-Inseln ist das sich im Privatbesitz befindende „Turtle
Island“ (Schildkroeteninsel), Drehort des Hollywood-Films „Die blaue
Lagune“ (1980, mit Brooke Shields).
Soviel Vorschusslorbeeren koennten ja leicht dazu fuehren, dass man
enttaeuscht wird, dem ist aber nicht so. Die Yasawa-Inseln sind in der
Tat ein Paradies mit gruenen Huegeln, Palmen, feinen Sandstraenden,
kritallblauem Wasser und Korallenriffen, in dem man sich die Zeit mit
Schnorcheln, Tauchen, Windsurfen oder auch einfach nur Sonnenbaden
vertreiben und phantastische Sonnenauf- und Untergaenge erleben kann.
Ein Ausflug auf die kleine Insel Sawa-i-Lau ist sehr zu empfehlen,
sowohl aufgrund der schoenen Eindruecke waehrend der Bootstour als auch
wegen ihrer beruehmten Kalkstein-Hoehlen, die man schwimmend erkunden
kann (eine Gelegenheit, die schon -wer erraet´s?- Brooke Shields beim
Schopf gepackt hat).
Das Video zeigt: Yasawa Inselwelt von der blauen Lagune bis nach Sawa-i-lau
und die beruehmten Sonnenauf- und Untergaenge Fidschi´s, hier auf der
kleinen Insel Tavewa. (Sie sind wirklich fast so! Allerdings hat ihnen
meine Polarisationsilter den ich beim Filmen drauf hatte noch einen
kleinen "Extra-Schuss" verpasst).
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Hawaii - Big Island,
Oahu und Kauai
Die Hawaii-Inseln liegen etwa 4000 km vom amerikanischen und etwa 6000
km vom asiatischen Festland entfernt im Nordpazifik und sind damit die
entlegenste Inselgruppe der Welt. Das Archipel umfasst ueber 130 Inseln,
alle vulkanischen Ursprungs, von denen die 8 Hauptinseln im Suedwesten
liegen: Niihau, Kauai, Oahu, Molokai, Lanai, Kahoolawe, Maui und Big
Island. Der „Aloha-Staat“ wurde am 21.08.1959 fuenfzigster Bundesstaat
der USA.
OAHU ist weder die groesste noch die schoenste Insel Hawaiis, aber die
wichtigste: Hier befinden sich die Hauptstadt Honolulu, der bekannte
Touristenort Waikiki sowie der US-Marinestuetzpunkt Pearl Harbour. Von
den insgesamt 1,2 Millionen Einwohner Hawaii´s (polynesische
Ureinwohner und asiatische und europaeische Zuwanderer), leben 75
Prozent auf Oahu. Ein weltbekanntes Surfmekka ist der „North Shore“ (Nordkueste),
auf den im noerdlichen Winter Riesenwellen von ueber 10 m Hoehe
hereinbrechen.
Die Hauptattraktion BIG ISLAND´s sind die Vulkane Mauna Kea, Mauna Loa
(beide ueber 4000 Meter) und Kilauea. Der Kilauea ist mit einer Hoehe
von 1200 Metern zwar deutlich kleiner als die anderen beiden, zieht
jedoch das groesste Interesse auf sich. Er ist noch aktiv, seine
Lavastroeme sind jedoch gemaessigt, weswegen man an den Rand dieses (Schild)vulkans
gelangen und auf den Grund hinabsehen kann. Waehrend eines
mehrstuendigen Fussmarsches ueber bereits erstarrte Lava durch den am
Fusse des Kilauea gelegenen Vulcano National Park, stoesst man auch auf
frische, ueber 1000 Grad heisse Lava, die sowohl durch Bodenoeffnungen
in einigen Metern Tiefe als auch direkt an der Oberflaeche sicht- und
spuerbar wird. Diese stroemt in einiger Entfernung unter starker
Dampfbildung in den Pazifik und bildet dort neue Landmasse.
Das auch als „Die Garteninsel“ bezeichnete KAUAI ist ein gruenes
Paradies. Das bergige Zentrum um den Mount Waialeale (ca. 1600 m) gilt
als das regenreichste Gebiet der Erde. Der Waimea Canyon im Westen der
Insel ist der groesste des gesamten pazifischen Raumes und erhielt
daher den Beinamen „Grand Canyon des Pazifik“. Im Nordwesten faellt die
Berglandschaft zu der faszinierend Napali-Kueste ab, die jedoch nur per
Schiff, Helikopter oder einer speziellen Wanderung in ihrer Gesamtheit
betrachtet werden kann. Im gesamten restlichen Teil der Insel finden
man ueppige Vegetation, sehr schoene Wasserfaelle, tolle
Felsenkuestenabschnitte und zahlreiche feine Sandstraende vor, von
denen der herrliche und schier endlose, an die Napali-Kueste
angrenzende Polihale Beach hervorsticht.
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Las Vegas -
Stadt des Lichts
Egal ob man Las Vegas als „Welthauptstadt der Unterhaltung“, „Glitzerstadt“,
„Spielerstadt“ oder ganz unverbluemt als „Stadt der Suende“ bezeichnet:
Eigentlich laesst sie sich weder in Worte noch in Bilder fassen.
Las Vegas lebt vor allem nachts, nicht zu letzt deswegen, weil es es
aufgrund seiner Lage in der Wueste des US-Bundesstaates Nevada
tagsueber zu heiss ist. Entlang des "Las Vegas Strip", der etwa 7 km
langen Hauptstrasse, reihen sich gigantische Hotel-Casino-Komplexe
aneinander die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet und entsprechend
aufgebaut und dekoriert sind. Man kann sich also entscheiden, ob man
sein Geld zum Beispiel als aegyptischer Pharao, roemischer Kaiser oder
venetianischer Statthalter gewinnen (oder verlieren) will. Die Casinos
bieten auch entsprechende Shows, von denen mich die Wassershow des
Bellagio um meisten beeindruckt hat. Doch das war 1999, was man bzgl.
der am schnellsten wachsende Stadt der USA, durchaus mit "vor einer
Ewigkeit" uebersetzen kann...
Fast 40 Millionen Touristen zieht Las Vegas pro Jahr an. Selbst wenn
zwei Drittel des Geldes inzwischen fuer Shows, andere
Unterhaltungsangebote und Shopping ausgegeben wird, so duerfte doch in
den (Hinter-) Koepfen der meisten Besucher praesent sein, dass
praktisch ueberall die eigene Million auf einen wartet. Man muss sie
halt "nur" finden.
Eine weitere Besonderheit von Las Vegas ist die Moeglichkeit, rund um
die Uhr in einer der sog. wedding-chapels unter "geschmackvollen" Neon-Glocken
zu heiraten. Dies fuehrt jedes Jahr zu mehr las 100.000 spontanen
Entschluessen, nicht selten in einem nicht mehr ganz
zurechnungsfaehigen Zustand des frisch gebackenen Ehepaares. Leider ist
mir nicht bekannt, inwieweit diese Ehen ausserhalb Nevadas bzw.
ausserhalb der USA anerkannt werden.
Das erste Teil des Video zeigt das Neonmeer rund um den Las Vegas Strip,
der zweite Teil eine im Freemont-Casino aufgenommene Lasershow.
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Los Angeles - Venice
und Hollywood
VENICE liegt etwa 22 km westlich von Los Angeles an der Pazifikkueste,
suedlich von Santa Monica. Seine bekanntester Teil ist Venice Beach.
Venice Beach ist nicht nur einfach der Strand von Venice, sondern ein
ganzes „Strand-Entertainment-Gebiet“ mit einer kilometerlangen
gepflasterten Skate-Piste, auf der man zu Fuss oder per Inline-Skates
schier endlos am Strand hin- und herfahren kann. Wer erst noch seinen
Koerper auf Vordermann bringen moechte bevor er entspannt seine Fuesse
in den Sand streckt, hat die Auswahl zwischen den Trainingsgeraeten von
Muscle-Beach, dem Skate-Dance-Plaza (falls man seine Skates zumindest
soweit beherrscht dass man sich nicht das Bein bricht), der Tennis- und
Basketballanlage, den zahlreichen Moeglichkeiten des Beach-Volleyball
und -selbstverstaendlich- einem Ritt ueber die Wellen.
Entlang des sog. Ocean Front Walk zeigen jeden Tag, vor allem am
Wochenende, zahlreiche mehr oder weniger verrueckte Kuenstler ihre
Shows, waherend andere Kunsthandwerk verkaufen oder Portraets,
Taetowierungen u.v.m. anbieten. Das Venice jede Menge Musik und Party
zu bieten hat versteht sich von selbst. Wem das alles immer noch nicht
reicht, dem bleibt ausserdem noch der kurze Ausflug zu Fuss- oder per
Skates ins nahegelegene Santa Monica. Have fun!
Der HOLLYWOOD-Boulevard ist der zentrale Teil des gleichnamigen
beruehmten Stadtviertels von Los Angeles. Die Begruessung durch die 50
Fuss (15 m) hohen, in den Hollywood-Hills angebrachten Buchstaben
laesst keinen Zweifel daran aufkommen, dass man sich im Herzen der
Traumfabrik befindet. Auch wenn man keinen Star persoenlich zu Gesicht
bekommt, wird deren Praesenz spuerbar: Zum einen am sog. Walk of fame,
wo zu beiden Seiten des Boulevard inzwischen ueber 2000 Stars der
Unterhaltungsbranche (Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater) mit
einem eigenen Stern geehrt wurden. Den ersten Stern bekam 1960 die
Schauspielerin Joanne Woodward. Zum anderen am Eingang des Chinese
Theater, wo man die Hand- und Fussabdruecke beruehmter Filmstars
betrachten und mit den eigenen vergleichen kann (meine Haende waren
gegen die des Terminator ebenso chancenlos wie meine Fuesse gegen die
von Donald Duck). Der Besuch des Hollywood-Boulevard nimmt nur wenig
Zeit in Anspruch -es sei den man moechte die 2000 Sterne alle im
einzelnen sehen- und sollte auf jeden Fall eingeplant werden wenn man
zum ersten Mal nach Los Angeles kommt.
Das Video zeigt Aufnahmen aus Venice Beach, Santa Monica und dem
Hollywood-Boulevard, die Fotos enthalten darueber hinaus einige wenige
Eindruecke aus Downtown und vom Luxusviertel Rodeo Drive.
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Acapulco -
Clavadistas (Klippenspringer)
Seit ueber 70 Jahren stuerzen sich Acapulco´s "Clavadistas" (Felsenspringer)
von "La Quebrada", einer ueber 30 Meter hohen Klippe, in einem
atemberaubenden Segel-Sturzflug in eine schmales Becken des pazifischen
Ozeans.Trotz des hohen Koennens, ueber das alle diese Wagemutigen
verfuegen, kann natuerlich keiner von ihnen mit Sicherheit wissen, ob
er wirklich im Wasser landet oder evtl. doch im Jenseits. Daher ist
neben der Absprungplattform ein kleiner Altar angebracht...Die
beruehmte Show dauert ca. 20 min. Nachdem man einen geringen Eintritt
gezahlt hat kann man sie mehrmals ansehen.
Das Video zeigt La Quebrada und vier Spruengen in Zeitlupe (digital
erstellt).
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Yucatán - Mexikanische Karibik
Dieses kurze Video zeigt lediglich den Traum von vielen wenn sie an
ihren Sommerurlaub denken oder daran, fuer immer auszusteigen: Weisse
Straende und tuerkis-blaues Meer. Die Karibikkueste Mexiko´s auf der
Halbinsel Yucatán (Bundesstaat Qintana Roo) bietet sie im Ueberfluss.
Die Aufnahmen stammen aus Cancún, der gegenueberliegenden Insel Isla
Mujers sowie aus den etwas weiter suedlich gelegenen Playa del Carmen
und Tulum. In Tulum gibt es auch einige direkt am Meeresufer gelegene
Mayaruinen (siehe Abschnitt: Palenque - archaeologische Staetten) -
eine einzigartige Kombination die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die Fotos dieses Abschnitts stammen nicht aus dem Video sondern wurden
mit einer Digitalkamera aufgenommen (einige haben einen leichten
Blaustich). Am Ende finden sich einige Bilder eines "Cenote" in der
Umgebung von Tulum. Die Cenotes sind eine Besonderheit Yucatáns. Es
handelt sich um eine Art Hoehle mit kristallklarem Suesswasser. In
einigen von ihnen kann man schwimmen oder tauchen.
->
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Palenque - Archaeologische
Staetten
Dieser Abschnitt enthaelt eigentlich Aufnahmen von 4 verschiedenen
archaeologogischen Sehenswuerdigkeiten unterschiedlicher Gegenden
Mexikos: Chichén Itzá, Teotihuacán, Palenque und Tulum. Ich habe ihn
dem Ort Palenque zugeordnet, da dieser den Hauptteil des Videos
ausmacht. Die Fotos zeigen etwas mehr von den anderen Orten, speziell
von Teotihuacán.
Die UNESCO erklaerte Chichén Itzá, Teotihuacán und Palenque zum
Welterbe der Menschheit.
Chichén Itzá ist die beruehmteste Mayastaette der Halbinsel Yucatán und
liegt etwa auf halber Strecke zwischen Valladolid und Mérida. Waehrend
der klassischen Periode (200 n.Chr. bis 900 n.Chr.) war die Stadt
ausschliesslich von den Maya bewohnt, bis sie um das Jahr 1000 von den
aus den zentralen Hochlaendern stammenden Tolteken besetzt wurde. Die
resultierende Mischkultur fuehrte dazu, dass das bedeutendste Bauwerk
Chichén Itzás, die Pyramide "El Castillo", dem Tolteken-Gott
Quetzalcoatl (bzw. Kukulcán, in der Sprache der Maya) gewidmet wurde.
Diese wurde auf sehr spezielle Weise entworfen, so dass dort jeweils
zur Fruehjahrs- und Herbst-Tagundnachtgleiche (20/21. Maerz bzw.
21./22. September) ein bis heute von Tausenden bewundertes Schauspiel
entsteht, das die Maya zur jahreszeitlichen Orientierung nutzten:
Grundsaetzlich handelt es sich dabei um eine optische Taeuschung die
bei Sonnenuntergang auftritt und bei der der Eindruck ensteht, eine
grosse, Kukulcán repraesentierende (steinerne) Schlangenfigur wuerde
sich die Pyramide hinauf- bzw. hinunterbewegen (ich verzichte an dieser
Stelle auf eine detailliertere Beschreibung weil es nicht im Video zu
sehen ist; sucht nach: Kukulcán-Pyramide-gefiederte Schlange). Um das
14. Jahrhundert wurde die Stadt aus unbekannten Gruenden nach und nach
verlassen.
Teotihuacán ist die wichtigste archaeologische Sehenswuerdigkeit in der
Umgebung von Mexiko City. Die Ruinen liegen ca. 50 km nordwestlich des
Stadtzentrums. Etwa um 150 v.Chr. gegruendet, erlebte es seine
Bluetezeit zwischen 300 und 600 n.Chr. als es die bedeutendste und
groesste Stadt Mesoamerikas (vereinfacht zu uebersetzen mit "zivilisiertes
Mittelamerika") war. Ab dem 7 Jh. nach Chr. verfiel Teotihuacán
zusehends und wurde um 750, wahrscheinlich von den Tolteken,
gepluendert und verwuestet. Am Ende der ueber 1 km langen Hauptstrasse
"La Calzada de los Muertos" (Strasse der Toten), liegt die "Pirámide de
la Luna" (Mondpyramide). Das andere bedeutende Bauwerk, die "Pirámide
del Sol" (Sonnenpyramide), befindet sich etwa in der Mitte der Calzada.
Sie ist mit einer Hoehe von 63 Metern die drittgroesste der Welt. Beide
Pyramiden entstanden 100 - 200 n.Chr. Entlang der Hauptstrasse findet
man noch weitere beeindruckende Bauwerke. Welche Kultur die Stadt
gruendete ist nicht genau bekannt. Die Bezeichnung Teotihuacán (woertlich:
"der Ort wo Menschen zu Goettern werden") stammt von den Azteken, die
die Stadt bereits verwuestet vorfanden. Sie vermuteten, dass die
Gebaeude entlang der Hauptstrasse Grabkammern frueherer Koenige
enthielten, welche sich dort durch ihren Tod in Goetter verwandelten.
Die Ruinen von Palenque liegen im Norden des Bundesstaates Chiapas
inmitten einer ueppigen Regenwaldvegetation, was ihren besonderen
Charme ausmacht. Die ehemalige Maya-Stadt heisst in der Sprache ihrer
Erbauer eigentlich "Lakam Ha" (Grosses Wasser) und wurde etwa 100 v.Chr.
gegruendet. Aufgrund der zahlreichen Fluesse und Quellen der Region
hatte der Ort urspruenglich vor allem landwirtschaftliche Bedeutung.
Waehrend der fruehen klassischen Periode (200 n.Chr. bis 600 n.Chr.)
entwickelte sich durch stete Zuwanderung eine Stadt, die schliesslich
nach 600 auch Hauptstadt von B´akaal wurde, einem wichtigen Zentrum der
Maya-Zivilisation das die Gebiete von Chiapas und Tabasco umfasste.
Nach wiederholten Aufstiegen und Niedergaengen, nicht zuletzt aufgrund
verlorengegangener Kriege gegen den grossen Gegner jener Zeit, die
Stadt Calakmul (599 und 611), erlebte Palenque seine Bluetezeit
waehrend der Regentschaft des bekanntesten Maya-Herrschers K'inich
Janaab Pakal (bzw. Pakal der Grosse), der von 615 bis 683 regierte,
sowie der seiner beiden Soehne. In dieser Periode entstanden die
meisten der Bauwerke Palenques und auch in kultureller Hinsicht war
dieses Jahrhundert die fruchtbarste Epoche der Stadt. Sie endete im
Jahr 711, als der juengere Sohn Pakals, der seinem Bruder auf dem Thron
nachgefolgt war, durch das Koenigreich Toniná gefangengenommen und
wahrscheinlich hingerichtet wurde. Danach fuehrten unstabile politische
Verhaeltnisse und weitere Niederlagen im Krieg zum schrittweisen
Verfall Palenques. Die Stadt wurde ab Beginn des 9.Jh. n.Chr. nach und
nach verlassen. Die Urwald-Vegetation bemaechtigte sich der einstmals
glanzvollen architektonischen Errungenschaften und Palenque geriet in
Vergessenheit. Auch den spanischen Eroberern des 16. Jh. blieben die
Ruinen lange Zeit verborgen, so dass erst zu Beginn des 19.Jh.
ernsthafte Anstrengungen bezueglich ihrer Wiederentdeckung unternommen
wurden. Der bisher bedeutendste Fund gelang dem mexikanischen
Archaeologen Alberto Ruz L'Huillier, als er bei Ausgrabungen von 1949
bis 1952 das Grabmal Pakals des Grossen im Tempel der Inschriften
entdeckte. Jedoch stellen die bisher wiedergewonnenen knapp 3 km2
Flaeche vermutlich nur ein Zehntel der Gesamtausdehnung Palenques dar.
Grob gesprochen unterteilt sich die archaeologische Staette in einen
groesseren "Park", in dem die bedeutendsten Bauwerke liegen, sowie eine
Waldzone, in der kleinere Ruinen zu finden sind. Der erste der beiden
Wasserfaelle mit denen dieser Teil des Videos endet, liegt in der
Waldzone. Der zweite traegt den Namen Misol-Ha und befindet sich etwa
20 km entfernt von Palenque. Auch wenn letzterer nichts mit den Ruinen
zu tun hat, ist er zu schoen um nicht gezeigt zu werden (Action-Fans
kennen ihn evtl. aus dem Film "Predator").
Die Ruinen von Tulum, im Bundesstaat QuintanaRoo (etwa 120 km suedlich
von Cancún), sind kleiner und weit weniger spektakulaer als die der
oben beschriebenen Staetten. Ihre Lage direkt an der Karibikkueste ist
jedoch einzigartig und ermoeglicht es, Kulturausflug und Strandbesuch
miteinander zu verbinden. Obwohl die Maya-Anlage bereits 564 n.Chr.
existierte, wie entsprechende Inschriften bezeugen, wurde der
hauptsaechliche Teil der ehemaligen Hafen- und Festungsstadt zwischen
1200 und 1450 erbaut. Sie war zu Beginn der spanischen Eroberung
Yucatáns im fruehen 16.Jahrhundert noch bewohnt, wurde jedoch bis zum
Ende jenes Jahrhunderts verlassen. Nachfahren der Maya pilgerten bis
ins spaete 20. Jh. regelmaessig zu den Ruinen um dort Weihrauch zu
entzuenden und zu beten. Im Zuge des stark gestiegenen Tourismus wurde
dieser Brauch aber inzwischen weitgehend aufgegeben.
Quellen:
1.Wikipedia (www.wikipedia.org): german, spanish, english
2.Lonelyplanet (www.lonelyplanet.com):
Reisefuehrer "Mexico" (engl.)
->
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Region Litoral - Iguazu-Wasserfaelle
Die Wasserfaelle des Flusses Iguazú sind die wasserreichsten
Suedamerikas, eines der beeindruckendsten Naturwunder unseres Planeten
und wurden von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklaert. An der
3-Laender-Grenze von Argentinien, Brasilien und Paraguay gelegen, haben
sie einen argentinischen und einen brasilianischen Teil, die man von
den Staedten Puerto Iguazú (Argentinien, Provinz Misiones) und Foz do
Iguaçú (Brasilien, Bundesstaat Paraná) aus erreicht.
Die Entstehung der Faelle begann vor etwa 200.000 Jahren an der
Muendung des Iguazú in den Río Paraná, als es zu einem Erdriss im
Flussbett des Paraná kam, wodurch sich die einstmals ebene Muendung des
Iguazú in eine Art Treppenstufe verwandelte. Dadurch entstand eine
rueckwaerts gerichtete Erosion durch die gewaltigen Wassermassen des
Iguazú, die, beguenstigt durch die geringe Widerstandskraft des
Flussbettes aufgrund spezifischer Bodenbeschaffenheiten, bis heute eine
23 km lange und bis zu 80 Metern tiefe Schlucht in Form eines weiten
"U" gegraben hat. An dieser Schlucht faellt das Wasser des Iguazú von
einem oberen in einen unteren Teil, bevor es in den Paraná einmuendet (Quelle:
www.iguazuargentina.com).
Das geschlossene Ende des U liegt direkt im Lauf des Iguazú und bildet
damit das Zentrum der Faelle. Diese Hauptattraktion wird als "La
Garganta del Diablo" (der Teufelsschlund) bezeichnet. Die Zahl der
einzelnen Faelle an den beiden seitlichen Schenkeln liegt zwischen 160
und 280 und variiert mit dem Wassergehalt des Iguazú, der waehrend des
suedlichen Winters (Juni-August) am hoechsten ist. Die durchschnittlich
1,7 Millionen Liter Wasser, die pro Sekunde in den unteren Teil des
Iguazú stuerzen, verursachen einen staendigen Nebel aus feinen Tropfen,
in dem sich an sonnigen Tagen zahlreiche Regebogen bilden.
Laufwege und –stege ermoeglichen ein problemloses Besichtigen der
Faelle zu Fuss. Die argentinische Seite -man sollte einen ganzen Tag
einplanen- ist attraktiver als die brasilianische, weil man hier bis an
den Rand der Garganta del Diablo vordringen und auch sehr nahe an
andere Teilfaelle gelangen kann (nach sehr starken Regenfaellen kann
der Zugang zur Garganta gesperrt sein). Ausserdem kann man auf die
kleine Felseninsel San Martín uebersetzen, von der aus man tolle Blicke
auf den muendungsnahen Teil der Faelle erhaelt, und/oder sich per Boot
mit Aussenbordmotor unter ein paar Wasserfaellen durchschippern lassen
und so eine erfrischende Dusche nehmen. Wer Zeit hat, sollte auf jeden
Fall auch den brasilianischen Teil (halber Tag) besuchen, da er sehr
schoene Panoramaansichten des gesamten Areals sowie phantastische
Einblicke von unten in den "Teufelsschlund" bietet.
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Region Litoral -
Eine natuerliche Dusche
Das ist eine kurze Zugabe zum Iguazu Video. Die Tour unter den Faellen
hindurch kann von der Insel San Martín aus unternommen werden und ist
speziell an heissen Tagen sehr beliebt. Leider ist sie ohne
wasserfestes Gehaeuse schwer zu filmen...
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Patagonien - Wasser und Eis
Angesichts der enormen Ausdehnung und Vielfalt Patagoniens, zeigt
dieses Video mit Aufnahmen die waehrend eines kurzen Abstechers nach
Bariloche, Calafate und Puerto Natales (Chile) entstanden, nur einen
sehr kleinen Ausschnitt.
Patagonien nimmt fast das gesamte Territorium Suedamerikas unterhalb
des Rio Colorado ein, der seine noerdliche Grenze darstellt (etwa 41.
Breitengrad). Von dort erstreckt es sich ueber ca. 2000 km bis nach
Feuerland. Mit einer Gesamtflaeche von 770.000 km2 ist die Region
beispielsweise mehr als doppelt so gross wie Deutschland.
Sowohl geographisch als auch politisch lassen sich ein westlicher
chilenischer sowie ein oestlicher argentinischer Teil Patagoniens
unterscheiden, welche durch die Andenkette voneinander getrennt werden.
Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzig moegliche Unterteilung,
denn Patagonien weist eine der faszinierendsten und vielfaletigsten
Landschaften der Erde auf, von den chilenischen Eisplatten ueber
zahlreiche Seen und Gletscher, umfangreiche Wald- und Regenwaldgebiete,
Steppen, Vulkane u.v.m. bis hin zur argentinische Atlantikkueste,
beispielsweise zu der vor allem fuer ihre Wale beruehmten Halbinsel
Península Valdéz, auf der aber auch viele andere Tierarten leben die
man fuer gewoehnlich selten zu Gesicht bekommt wie Seeloewen und
Pinguine (mehr Informationen ueber Patagonien:
www.enjoy-patagonia.org - deutsch).
Dieses Video zeigt:
1.Einige Panoramaansichten des Lago (Sees) Nahuel Huapi im andinen Teil
des noerdlichen Patagonien, gefilmt in und um die bekannte und
vielbesuchten Stadt San Carlos de Bariloche (Provinz Río Negro). Mit
einer Flaeche von 557 km2 ist der Gletschersee Nahuel Huapi der
groesste See des gleichnamigen Nationalparks und liegt mit seinem
ruhigen, durchschnittlich 450 Meter tiefen Gewaessern majestaetisch
inmitten der ihn umgebenden Anden, die in ihrem unteren Teil
groesstenteils von Waldgebieten bedeckt sind. Der Parque Nacional
Nahuel Huapi wurde bereits 1934 gegruendet. Er ist einer der
bekanntesten Nationalparks Argentinien und bietet aufgrund seiner
vielfaeltigen Landschaft zahlreiche Exkursionsziele und Moeglichkeiten
des Berg- und Wassersports.
2.Den Gletscher Perito Moreno: Der Perito Moreno befindet sich im
andinen Teil Suedpatagoniens und ist Bestandteil des Nationalparks Los
Glaciares, der von der UNESCO 1981 zum Weltnaturerbe der Menschheit
erklaert wurde. Am besten zu erreichen ist er von dem ca. 80 km
entfernt liegenden Ort Calafate (Provinz Santa Cruz). Der Perito Moreno
ist nicht nur einer der schoensten Gletscher der Erde sondern auch
einer der wichtigsten, da er einer der wenigen ist die sich noch im
Wachstum befinden (angeblich der einzige ausserhalb der Antarktis und
Groenlands). Er ist 35 km lang, 5 km breit und seine Eismassen ragen 60
Meter hoch aus dem Canal de los Témpanos, dessen Wasser in den Lago
Argentino abfliesst. Von Zeit zu Zeit brechen grosse Eisbloecke aus der
Wand und stuerzen unter Donnerhall ins Wasser. Darueber hinaus kommt es
in unregelmaessigen Abstaenden (ueblicherweise von einigen Jahren) zum
Gletscherbruch, der als eines der beeindruckendsten Naturschauspiele
der Welt gilt. Sobald er sich ankuendigt, lockt er einen immensen
Anstrom von Fernsehteams und Touristen aus aller Welt an. Der Bruch
entsteht grob beschrieben dadurch, dass der Gletscher bis zur
gegenueberliegenden Península Magellanes vordringt und dabei wie ein
Staudamm die zwei hinter ihm gelegenen Seitenarme des Lago Argentino
(Brazo Rico und Brazo Sur) an ihrer Einmuendung in den Canal de los
Témpanos verschliesst. In diesen Armen staut sich das Wasser solange an
(teilweise steigt der Spiegel um 20 bis 30 Meter), bis sein Druck hoch
genug ist um die Eiswand zunaechst zu infiltrieren und schliesslich
einen Tunnel durch sie zu brechen, worauf sich die Wassermassen in den
Canal de los Témpanos entladen. Die zurueckbleibende Eisbruecke bricht
schliesslich einige Zeit spaeter unter Ohren betaeubendem Getoese und
begleitet von wie Geschosse durch die Luft fliegenden Eisbrocken in
sich zusammen. Die letzten beiden Brueche fanden jeweils im Maerz 2004
und 2006 statt. Da mein Video diese sog. “Ruptura” nicht zeigt, hier
ein zusaetzlicher Link:
www.youtube.com/watch?v=TZJYN8qnirE.
3.Ausschnitte des Nationalparks Torres del Paine: Der 1959 gegruendete,
in den suedlichen Andeln liegende Nationalpark ist einer der schoensten
und meistbesuchten Chiles. Am besten zu erreichen ist er von der 140 km
weiter suedlich gelegenen Stadt Puerto Natales. Seinen Namen verdankt
er 3 imposanten Granit-Felsentuermen (Torres) die Bestandteile der
spektakulaeren, knapp 3000 Meter hohen Bergkette "Cordillera del Paine"
sind, zu der ich damals aus Zeitgruenden leider nicht vordringen konnte.
Aufgrund seiner vielfaeltigen Landschaft mit vielen Felsmassiven,
Waeldern, Fluessen, Seen, Lagunen und Gletschern sowie dem Reichtum an
geschuetzten Vogel- und Saeugetierarten wurde er von der UNESCO 1978
als Biosphaerenreservat anerkannt, weswegen er sich nicht nur unter
Touristen grosser Beliebtheit erfreut, insbesondere unter Bergwanderern
und -kletteren, sondern auch in Forscherkreisen auf reges Interesse
stoesst.
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Copacabana - Titikakasee
Er wird hauptsaechlich von Regenfaellen und dem Schmelzwasser
umliegender Gletscher gespeist, waehrend seine Entleerung zu ueber 90
Prozent durch Verdunstung erfolgt aufgrund der starken Sonnenstrahlung
und Winde auf fast 4000 Metern Hoehe (Quelle:
Wikipedia (engl.) - Lake Titicaca).
Die hauptsaechlichen Ausgangspunkte fuer einen Besuch des Titikakasees
sind Puno (Peru), beruehmt fuer seine "Uros" –ueber 40 kuenstlich
angelegte und bewohnte schwimmenden Schilfgrasinseln- und Copacabana (Bolivien)
mit Bootstouren zu den nahegelegenen "Isla del Sol" (Sonneninsel) und
"Isla de la Luna" (Mondinsel). Die Isla del Sol ist der Sage nach die
Geburtstaette des ersten Inka und damit der Ursprung des gesamten
Reiches dieser ehemaligen suedamerianischen Kultur, deren Sprache
(Quechua) noch heute von vielen ihrer Nachfahren gesprochen wird.
Dieses Video zeigt Eindruecke waehrend einer eintaegigen Bootstour von
Copacabana aus. Obwohl nur ein relativ kleiner Ausschnitt des
Titikakasees zu sehen ist, laesst sich dennoch seine enorme Ausdehung
erahnen.
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Rio de Janeiro -
Carnaval (Karneval) 2002
Die alljaehriche Parade der besten Sambaschulen Rio de Janeiros durch
das eigens dafuer in den 1980er Jahren geschaffene Stadion "Sambódromo"
ist die farbenpraechtigste und wahrscheinlich auch die groesste Show
der Welt.
Was auf den Zuschauer einfach wie ein buntes Treiben mit hochgradig
erotische Zuegen wirkt, ist jedoch in Wahrheit ein harter Wettbewerb.
Die "Escolas de Samba" werden in verschiedene Ligen unterteilt und
koennen, entsprechend ihrer Darbietung im Sambodrom, von den strengen
Juroren auch herauf- oder heruntergestuft werden. Man kann mit seiner
Schule also ebenso auf- und absteigen wie mit seinem Fussballverein,
was fuer die Cariocas (die Einwohner von Rio) durchaus eine wichtige
Bedeutung hat, denn sie identifizieren sich mit ihrer Escola ebenso
sehr wie mit ihrem Fussballclub.
Wie ich von einer ehemalige Teilnehmerin der Parade erfahren habe,
beginnen direkt nach dem aktuellen Karneval schon wieder die
Vorbereitung fuer die Show des kommenden Jahres, denn es muessen ein
Thema fuer die naechste Darbietung gefunden, Kostueme und Wagen
entworfen und angefertigt, Lieder komponiert und eine Choreographie
fuer die bis zu 6000 Karnevalsteilnehmer jeder einzelnen Schule
entwickelt und einstudiert werden. Die Darbietung soll nicht nur
kreativ und originell sein, sondern auch das streng gesetzte Zeitlimit
von einer Stunde einhalten (Ueberschreitungen fuehren zu Punktabzug)
und ausserdem mit moeglichst geringem finanziellen Aufwand verwirklicht
werden. So gewann beispielsweise im Jahr 2002 "Mangueira" bei gleich
guter Darbietung vor "Beija Flor", weil sich letztere in groesserem
Ausmass von ihrem Sponsor, der brasilianischen Fluggesellschaft Varig,
unterstuetzen liess. Wenn man genau hinsieht kann man auch erkennen,
dass die praechtigen Wagen nicht von PS sondern von "Menschenstaerke"
bewegt werden da keine Motoren verwendet werden duerfen.
Fuer diejenigen die sich nicht um Beurteilungen und Punktvergabe
kuemmern muessen, ist der Karneval im Rio ganz einfach ein fast 12
stuendiges Spektakel der Superlative das bis etwa 8 Uhr morgens dauert.
Es ist uebrigens nicht noetig, mehrere hundert Dollar Eintritt fuer die
Haupttribuene zu bezahlen. Meine Karte fuer den Bereich der vollgepackt
mit Brasilianern war hat damals 25 Dollar gekostet, man sieht auch
alles und es ist deutlich lustiger und auch informativer zusammen mit
den Einheimischen (etwas Spanisch- oder natuerlich am besten gleich
Portugiesisch-Kenntnisse vorausgesetzt).
Wer zum Karneval nach Rio faehrt, sollte schon eine oder zwei Wochen
frueher ankommen und auch die Strassenumzuege und Abendpartys der
Sambaschulen besuchen. Um sein Alter braucht man sich diesbezueglich
keine Sorgen zu machen, denn auf den Sambaveranstaltungen findet man
Leute aus 4 Generationen und ich habe ehrlich gesagt noch nie so viele
Grossmuetter und –vaeter beim "heissen" Tanzen erlebt wie in Rio de
Janeiro...
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Rio de Janeiro - Ueberflieger
Diese kurze Aufnahme entstand waehrend der Karnevalsshow 2002 im
Sambódromo von Rio de Janeiro (siehe Video "Carnaval 2002").
Der Auftrieb, der dem "Jet Pack" Piloten ein bis zu 30 Sekunden
dauerndes Flugerlebnis ermoeglicht, wird durch eine chemische Reaktion*
erzeugt, bei der ueberhitzter Wasserdampf von fast 800 Grad Celsius
entsteht. Anders als der Dampf ueber kochendem Wasser ist ueberhitzter
Wasserdampf genauso unsichtbar wie Luft. Die Piloten tragen
Schutzanzuege gegen die entstehende Hitze.
(* Nur fuer diejenigen die es interessiert: Der Brennstoff in den
Flaschen besteht aus fast reinem Wasserstoffperoxid (H2O2), das durch
Katalysatorwirkung zu Wasser (Dampf) und Sauerstoff zerfaellt. Bei
dieser Reaktion nimmt das Volumen des Gasgemisches innerhalb einer
zehntel Millisekunde um den Faktor 5000 zu. Diese gewaltige
Volumenwirkung erzeugt den Auftrieb. Ueberhitzter Wasserdampf ist
unsichtbar, weil er aufgrund seiner hohen Temperaturen keine
Wassertropfen enthaelt sondern in reiner Gasform vorliegt (im Gegensatz
zum Dampf von 100 Grad ueber kochendem Wasser).
Quelle und mehr Information:
Wikipedia (englisch): Jet Pack.
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Bahia - Flug ueber Tinhare
Die "Ilha de Tinharé" liegt im Bundesstaat Bahia suedlich von Salvador
und ist von dort aus entweder direkt per Schiff (dreieinhalb Stunden)
oder per Bus und Faehre ueber die Stadt Valenca zu erreichen. In- und
auslaendischen Besuchern ist die Insel eher unter dem Namen "Morro de
Sao Paolo" bekannt, ihrer groessten Ortschaft an der auch die Schiffe
anlegen.
Die "Praias" (Straende) um Morro de Sao Paolo zaehlen zu den schoensten
Brasiliens und sind von eins bis vier durchnummeriert. Die Straende
eins bis drei sind jeweils nur wenige hundert Meter lang, stark
frequentiert und touristisch voll erschlossen. Der vierte Strand
dagegen weist eine Gesamtlaenge von etwa 4 km auf und lediglich
vereinzelt finden sich dort einige Strandresorts und Pensionen.
Dazwischen trifft man auf ein –fast- einsames Tropenparadies mit
Kokospalmen sowie sog. "piscinas naturais" (natuerliche Swimmingpools),
bie bei Ebbe von Korallenriffen gebildet werden und kristallklares
Wasser enthalten.
Eine Besonderheit Tinharé´s ist, dass dort keine Autos verkehren und
sich ihre Bewohner zu Fuss, mit Fahrraedern und Pferden fortbewegen.
Lediglich einige entfernt liegenden Resorts des 4. Strandes bieten
einen organisierten Transport von und nach Morro de Sao Paolo, da der
Strandspaziergang ueber eine Stunde dauert (einfach) und ausserdem
waehrend der hohen Flut bei Einbruch der Dunkelheit unmoeglich wird.
Tropenparadiese haben es so an sich, dass man dort nicht nur Sonne,
Sand, Palmen und Meer vorfindet sondern bisweilen auch sintflutartige
Regenfaelle, und dies durchaus mehrere Tage lang... Daher waren mir
Wanderungen und Bootstouren ueber oder um die Insel leider unmoeglich.
Am Tag meiner Abreise kehrte schliesslich die Sonne zurueck, wodurch
ich immerhin die Gelegenheit erhielt, in einer kleinen 2-Sitzer
Microlight - Maschine vom suedlichen Ende des 4.Strandes bis zum
Leuchtturm von Morro de Sao Paolo und wieder zurueck zu fliegen (ca. 15
Minuten). Das Video zeigt einige der dabei entstandenen Luftaufnahmen
sowie einen Sonnenauf und –untergang. (Der winkende Krebs ist ein "digitaler
Scherz" da es mir weder die Zeit noch mein rudimentaeres Portugiesisch
gestatteten, ihn dazu zu ueberreden es freiwillig zu tun).
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Bahia - Strandkrabbe
Das sind mehrere kurze Szenen der Strandkrabbe aus dem Video "Flug
ueber Tinharé" bei 3:50 min in Grossaufnahme, begleitet vom
entspannenden Rauschen der Wellen (O-Ton).
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Cusco - Machu Picchu
Machu Picchu, die “verlorene Stadt der Inkas”, ist eine der
bedeutendsten Sehenswuerdigkeiten Suedamerikas und wurde von der UNESCO
1983 zum Welterbe der Menschheit erklaert. Die Anlage wurde vermutlich
um das Jahr 1450 auf Weisung des Inkaherrschers Pachacútec Yupanqui
errichtet und befindet sich etwa 75 km nordwestlich der Stadt Cusco.
Auf ueber 2000 Metern Hoehe inmitten der peruanischen Anden gelegen,
wird sie vom sog. “alten Gipfel” (“Machu Picchu”, in Quechua, der
Sprache der Inka) und dem zuckerhutfoermigen “jungen Gipfel” (Huayna
Picchu) eingerahmt.
Wenn man zu jener Zeit nach Machu Picchu gelangen wollte, setzte dies
eine genaue Kenntniss seiner Lage sowie eine aeusserst anstrengende und
lange Wanderung durch die dichte Regenwaldvegetation des Tales des
Urubamba-Flusses voraus. Diese Umstaende sowie die weitgehende
Gemeimhaltung der Existenz der Stadt fuehrten dazu, dass Machu Picchu
vom spanischen Eroberungsfeldzug in Suedamerika verschont blieb und
daher wesentlich besser erhalten ist als die Inka-Staetten rund um
Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches. Die Anlage von Machu
Picchu umfasste einen zentralen Wohnbereich von 216 ueber Treppen
verbundenen Gebaeuden sowie Treppenanlagen im aeusseren Teil, die
landwirtschaftlichen Zwecken dienten und den -theoretisch- bis zu
tausend Bewohnern Machu Picchus eine komplette Eigenversorgung mit
Nahrungsmitteln ermoeglichen sollten.
Im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Spaniern,
mussten die Inkas den Bau Machu Picchus einstellen. Nur wenige von
ihnen blieben zurueck mit dem Ziel, den fuer sie heiligen Ort und das
Geheimnis um ihn zu bewahren. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass
sich der Regenwald Zug um Zug Machu Picchus bemaechtigte und die Stadt
unter sich begrub. Fortbestehende Geruechte um Machu Picchu sowie
schliesslich auch der Fund von Dokumenten und Karten, die seine
Existenz bezeugten, fuehrten zu mehreren gescheiterten Versuchen seiner
Wiederentdeckung, bis diese schliesslich im Jahr 1911 einer Expedition
der US-amerikanischen Yale-Universitaet unter der Leitung von Hiram
Bingham gelang. Bingham begann daraufhin, Machu Picchu freizulegen und
veroeffentlichte 1915 ein Buch ueber seine Forschungsarbeiten. Zu
welchem genauen Zweck die Inkas Machu Picchu erbauten ist bis heute
ungeklaert.
Quelle:
www.wikipedia.org - Machu Picchu (deutsch).
Um heutzutage nach Machu Picchu zu gelangen, muss man zunaechst den Zug
von Cusco Richtung Aguas Calientes nehmen, dem Dorf am Fusse des “alten
Gipfels”. Man kann sich aber entscheiden, ob man nach einer Teilstrecke
aussteigen und eine 4 taegige Wanderung durch das Urubamba-Tal ueber
den sog. Inkapfad (Camino Inca) auf sich nehmen will, oder ob man bis
Aguas Calientes durchfaehrt und den letzten Anstieg per Bus
“bewaeltigt” - der Weg den der faule Verfasser dieses Textes waehlte
der es vorzog, ein entspannendes Bad in den heissen Naturquellen von
Aguas Calientes zu nehmen anstatt sein Gepaeck durch den Urwald zu
schleppen... Aber im Ernst: Der “Camino Inca” soll ein beeindruckendes
Erlebnis sein und wenn es zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht
sintflutartig gegossen haette (der Pfad ist nur ueber eine vorab
gebuchte Tour zu besichtigen), haette ich die Tour schon gemacht.
Das kurze Video zeigt lediglich Machu Picchu, die Fotos enthalten auch
einige Ansichten von Cusco sowie der etwa 30 km entfernt liegenden
Inkastaette Ollantaytambo.
->
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Nasca - Linien von Nasca
Die sog. "Linien von Nasca" (bzw. Nazca) sind Scharrbilder (Geoglyphen)
in der Wueste bei Nasca und Palpa. Ihre Darstellung wird durch die
Beschaffenheit des Wuestenbodens ermoeglicht, welcher eine obere
dunkelrote Schicht aufweist die von einem hell-gelblichen Sedimentboden
unterlagert wird. Dort wo die obere Schicht entfernt wird, tritt das
Sediment wie eine hell gezeichnete Linie zutage. Die auf einer
Gesamtflaeche von 500 km2 dargestellten Linien, Dreiecke und Figuren
sind so gross, dass sie nur aus der Luft zu erkennen sind.
Die Erstellung der Geoglyphen wird vornehmlich der
Nasca-Kultur (200 v.Chr. bis 600 n.Chr.) zugeschrieben, auch wenn
manche vor Kurzem entdeckte Figuren noch aelteren Datums sind (ca. 800
bis 600 v.Chr.). Die Ueberdauerung der nur bis zu etwa 30 cm tiefen
Linien bis heute wurde vor allem durch das konstante, aeusserst regen-
und windarme Klima dieser Region ermoeglicht, wobei die heisse Luft
ueber dem Boden als schuetzendes Polster fungiert. Angesichts globaler
Klimaveraenderungen ist jedoch fraglich, ob dieser guenstige Umstand
auf Dauer fortbestehen wird.
Seit die Nasca - Linien in den 1920er Jahren durch das
Aufkommen der kommerziellen Luftfahrt ueber der peruanische Wueste eine
zunehmende Bekanntheit erlangten, haben sich zahlreiche mehr oder
weniger serioese Wissenschaftler mit ihrer Erforschung und Deutung
befasst. Unter ihnen hervorzuheben ist die deutsche Mathematikerin und
Geografin Maria Reiche (1903 - 1998), die der Erforschung und Bewahrung
der Linien seit den 1940er Jahren ihr gesamtes restliches Leben widmete.
Reiche´s unermuedliche Anstrengungen waren auch entscheidend fuer die
Aufnahme der Linien in die Liste der Weltkulturerben durch die Unesco
im Jahr 1994.
Welchem genauen Zweck die Linie und Figuren in der
Nasca-Kultur dienten, ist bis heute nicht eindeutig geklaert. Es gilt
als sicher, dass ihre Erstellung vor allem religioes motiviert war. Auf
welche genaue Weise die Geoglyphen zur Goetterverehrung eingesetzt
wurden (es wird z.B. vermutet, dass die Figuren Prozessionspfade waren)
ist jedoch nicht gesichert. Auch die Hypothese, die Linien haetten
zudem landwirtschaftlichen und astronomischen Zwecken gedient, harrt
ihrer endgueltigen Beantwortung.
Immerhin konnte bestaetigt werden, dass die Linien von
Nasca durch sorgfaeltige Planung sehr wohl mit den damals zur
Verfuegung stehenden Mitteln und Werkzeugen verwirklicht werden konnten,
ohne dabei auf Luft- oder gar Satellitenbilder zurueckgreifen zu
muessen. Dies hat Spekulationen, sie seien in Wirklichkeit von
Ausserirdischen geschaffen worden, etwas das Fundament entzogen...Quelle:
Wikipedia <(deu, esp, eng).
Dieses kurze Video zeigt einige der grossen Figurbilder,
die der "gemeine" Tourist waehrend des ca. 30 minuetigen Ueberfluges
von Nasca aus zu sehen bekommt. Um die Bezeichnung der Figuren zu
erfahren bitte auch die Fotos ansehen. (Die Reihenfolge der Fotos ist
chronologisch, die des Videos nicht vollstaendig).
->
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Canaima - Nationalpark
und Angel Fall
Der "Parque Nacional Canaima" befindet sich im Suedosten Venezuelas und
erstreckt sich ueber mehr als 30.000 km2 bis hin zur Grenze mit Guayana
und Brasilien.
Einzigartige Besonderheit des dichten Regenwaldgebietes sind seine
Tepui, denen der Park auch die Aufnahme in die Liste der UNESCO-Welterben
der Menschheit verdankt. Es handelt sich dabei um maechtige Tafelberge
aus Sandstein, deren Waende so steil sind, dass ihre Plateau-Gipfel in
der Regel nur auf dem Luftweg zu erreichen sind. Die Tepui ( "Haeuser
der Goetter", uebersetzt aus der Sprache der einheimischen Indianer)
sind Ueberreste einer dicken Sandsteinschicht die vor Jahrmillionen in
sich zusammenbrach und die ueber 1000 Meter hohen Tepui als isolierte
Inselberge zurueckliess.
Auf den mehrere hundert km2 breiten Hochplateaus wechseln sich
zerklueftete Felsabschnitte und Schluchten ab mit dichten,
undurchdringlichen Waldgebieten. Da die Gipfel der Tepui nicht nur
geographisch sondern auch klimatisch voellig isoliert vom umgebenden
Regenwald sind (auf ihnen ist es ganzjaehrig eher gemaessigt kuehl und
regnerisch), hat sich dort eine Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, die
es sonst nirgendwo auf der Erde gibt, unter anderem zahlreiche Arten
fleischfressender Pflanzen. Vielleicht ist dies der Grund dafuer, dass
die meisten der insgesamt 115 Tepui noch nie von einem Menschen
betreten wurden, was wiederum Spekulationen nahert, es koennte sich auf
den Hochplateaus eine Art praehistorische Welt mit Dinosaurierarten
erhalten haben (wie auch Sir Arthur Conan Doyle in seinem Roman "Die
vergessene Welt" andeutete).
Neben den Tepui ist der Angel Fall bzw. Salto Angel die Hauptattraktion
des Canaima-Nationalparks. Dieser ist mit einer Gesamthoehe von 978
Metern der hoechste Wasserfall der Erde. Sein Name geht allerdings
nicht, obwohl dies durchaus naheliegend erscheinen wuerde, auf eine
Assoziation mit himmlischen Wesen zurueck -"Angel" ist nicht nur das
englische sondern auch das spanische Wort fuer "Engel"- sondern auf den
US-amerikanischen Buschpiloten Jimmy Angel, der ihn 1937 fuer die nicht
indianische Welt entdeckte. Das Wasser des Falls stuerzt an einer
maechtigen Wand des Auyan Tepui ueber 800 Meter ohne Unterbrechung in
die Tiefe, sammelt sich am Fusse des Berges wieder, faellt ueber einen
zweite Stufe von fast 200 Metern und muendet schliesslich in den
Carrrao-Fluss der den Nationalpark durchquert.
Wer den Canaima Nationalpark besuchen will darf keine Flugangst haben,
denn lediglich per Kleinflugzeug gelangt man von Ciudad Bolivar aus zur
"Laguna de Canaima", wo die mehrstuendige Reise im motorbetriebenen
Kanu ueber den Carrao Fluss zum Angel Fall beginnt. Die Hinfahrt geht
flussaufwaerts und ist daher wesentlich langsamer als die Rueckreise,
weswegen sie in der Regel nachmittags beginnt und von einer
Uebernachtung in einem Zwischencamp unterbrochen wird. Die Rueckfahrt
erfolgt direkt vom Angel Fall zur Laguna de Canaima (wer nicht Boot
fahren will kann den Wasserfall aber auch per Rundflug besichtigen).
Das nicht vollstaendig chronologisch aufgebaute Video zeigt:
-zunaechst Aufnahmen waehrend der Bootsfahrt durch die sehr schoenen
Canaima-Lagune und den nahegelegenen Salto el Sapo ("Kroeten-Fall"),
-dann Eindruecke des Nationalparks und der Tepui waehrend der teilweise
abenteuerlichen Tour zum und vom Angel Fall (vor allem der Anblick der
dunkel-schwarzen Tepui bei Anbruch der Nacht laesst einen wieder an die
Theorie mit den Sauriern denken)
-weitere Aufnahmen der Laguna de Canaima bei Sonnenaufgang und,
natuerlich, den Angel Fall selbst.
->
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Los Roques - Ein
paradiesisches Archipel
Der "Parque Nacional Archipiélago de Los Roques" gilt als eines der
schoensten Archipele der Welt. Er liegt etwa 170 km noerdlich der
venezolanischen Kueste auf einem Plateau im karibischen Meer und ist
per Flugzeug von Caracas, Maracaibo und Palomar (Isla Margarita) aus zu
erreichen.
Der Nationalpark Los Roques ist ein Bilderbuchparadies mit ca. 50, von
schneeweissen Straenden und kristalllklarem Wasser umgebenen
Felseninseln inmitten des tiefblauen Meeres. Bis auf die Hauptinsel "El
Gran Roque" sind alle praktisch unbesiedelt. Unter Tauchern und
Meeresforschern ist das Archipel beruehmt fuer seine phantastischen
Korallenriffe und eine sehr artenreiche Meeresfauna (diejenigen die
Spanisch verstehen finden detailliertere Informationen zu geologischer
Entstehung, Fauna und Flora unter www.los-roques.org
-
Unterseite). Auch Segler, Surfer und Fischer kommen in Los
Roques voll auf ihre Kosten, nicht jedoch Badeurlauber. Die extremen
klimatischen Bedingungen (tagsueber sehr heiß und praktisch ohne
Niederschlaege, nachts dagegen ziemlich kuehl) fuehren dazu, dass man
auf dem Archipel zwar Mangroven und Kakteen findet, jedoch keinerlei
schattenspendenden Palmen, und ich kann aus eigener Erfahrung bezeugen
dass man es besonders um die Mittagszeit nicht lange in der Gluthitze
aushaelt. Einen echten Badeurlaub kann man auf Los Roques also nur auf
einem Schiff verbringen das die Moeglichkeit bietet, sich von Zeit zu
Zeit unter Deck abzukuehlen. Nichtsdestotrotz sollte ein Besuch des
Nationalparks auf jeden Fall Bestandteil einer Venezuelareise sein,
zumindest fuer einen Tag, da es sich um ein echtes Paradies handelt wie
man es nur selten findet.
Dieses Video zeigt Eindruecke waehrend einer eintaegigen Tour im
Katamaran durch das Archipel. Alle die sich naeher fuer Los Roques und
speziell fuer das Tauchen dort interessieren, moechte ich ausserdem auf
ein exzellentes Video auf
www.venezueladigital.net (Unterseite) hinweisen, das in seiner zweiten Haelfte
viele Unterwasseraufnahmen enthaelt.
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Berlin - Loveparade 2006
Die Loveparade in Berlin ist die weltweit groesste Party fuer
elektronische Musik und wird jedes Jahr im Juli als kostenfreie Open
Air-Veranstaltung gefeiert (Ausnahmen 2004 und 2005, s.u.).
Initiiert wurde sie 1989 vom Berliner DJ Matthias Roeing, alias
Dr.Motte, und zwar offiziell als politische Demonstration fuer -vereinfacht
ausgedrueckt- Liebe und Frieden. Zur ersten Party auf dem
Kurfuerstendamm kamen damals nur 150 Raver.
In den Folgejahren wuchs die Besucherzahl in enormem Ausmass, bis 1998
erstmals die Millionengrenze ueberschritten wurde. Bereits zwei Jahre
zuvor musste die Loveparade aus Platzgruenden vom Kurfuerstendamm auf
die Strasse des 17.Juni umziehen. Das Jahr 1999 markiert mit 1,5
Millionen Besuchern bis heute den Teilnehmerrekord.
Auch in den Jahren 2000 bis 2003 feierten, trotz Wirtschaftsflaute,
Kriegen und Terroraengsten, jeweils eine dreiviertel bis eine Million
Menschen auf der Strasse des 17.Juni. Jedoch fuehrte der Verlust des
offiziellen Charakters als "politische Demonstration" in 2001 zu
wachsenden Finanzierungsproblemen, wodurch die Party im Jahr 2004
erstmals seit 15 Jahren abgesagt werden musste, was sich auch 2005
wiederholte (info:
www.loveparade.net).
Gluecklicherweise konnte ein neuer Sponsor gefunden werden, so dass
sich die Loveparade nun am Samstag des 15.Juli 2006 unter dem Motto "The
love is back" zurueckgemeldet hat - und das mit beeindruckendem Erfolg:
Ab ca. 2 Uhr nachmittags stroemten immer mehr "Tanz- und Liebeswuetige"
aller Nationalitaeten, von schrillen Tekkno-Teenies bis hin zu den
gereifteren Jahrgaengen, auf die Strasse des 17.Juni, bis schliesslich
1,2 Millionen Besucher (offizielle Angabe des Veranstalters) zur Musik
von einigen hundert internationalen DJ´s auf mehreren Dutzend Musik-Trucks
eine ausgelassene und dennoch absolut friedliche Party feierten. Den
traditionellen Hoehepunkt bildete das abendliche Abschlusskonzert rund
um die Siegessaeule das um 23 Uhr endete.
Das Video zeigt die Entwicklung der Loveparade 2006 mit ihrem von
Beginn bis Ende stetig steigenden Rhythmus. Ein herzlicher Dank geht an
meinen Freund Marko (alias DJ Leschi), mit dem zusammen ich die
Veranstaltung gefilmt habe.
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Ibiza - Straende und Buchten
Das legendaere Ibiza ist mit einer Groesse von etwa 570 km2 zwar nur
die drittgroesste, mit Sicherheit aber die bekannteste Insel der
Balearen im Mittelmeer. Dies ruehrt vorwiegend von der frenetische 24-Stunden-Party
her die vor allem im Juli und August ueberall stattfindet, vom Strand
bis zu den weltberuehmten Megaclubs.
Ibiza ist jedoch auch ein sehr schoener Naturpark: Die bewaldete
Berglandschaft, viele herrliche entlegene Buchten und Straende fuer
Einwohner und Urlauber mit und ohne Badekleidung, tiefblaues, durch
leichte Stroemungen immer angenehm frisches Wasser, der Blick auf die
mystisch anmutende Felseninsel „Es Vedra“ und der spektakulaere
Sonnenuntergang in San Antonio, untermalt von der chillout-Musik des
bekannten Café del Mar, sind nur einige der vielen Attraktionen, denen
man auf einer ausgiebigen Inseltour begegnet.
Das Video zeigt die natuerliche Seite Ibizas.
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Ibiza - Cova de Can Marca (Tropfsteinhoehle)
Die "Cova de Can Marça" ist eine im Norden Ibizas, nahe des Ortes San
Miguel gelegene Tropfsteinhoehle, deren Alter auf ueber 100.000 Jahre
geschaetzt wird. Aufgrund ihrer geringen Hoehe -man konnte sie
urspruenglich nur auf allen Vieren durchqueren- nutzten sie Schmuggler
von einst waehrend vieler Jahre als Versteck. Heute erlauben in den
Fels gemeisselte Wege und eine z.T. poppige Beleuchtung einen
interessanten Spaziergang durch die kuenstlich bewaesserten Tropfsteine,
der mit einer (etwas touristischen) Musik- und Lichtshow an einem
eigens dafuer geschaffenen Wasserfall endet.
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Málaga - Feuerwerk Feria
2007
Die "Feria" von Málaga, der Hauptstadt der Costa del Sol in Andalusien,
ist eines der bedeutendsten und groessten traditionellen Feste Spaniens.
Sie findet jedes Jahr im August statt und ist der Rueckeroberung der
Stadt durch die "Katholischen Koenige" Isabel und Ferdando im Jahr 1487
gewidmet, die damit die Herrschaft der muslimischen Nasriden-Dynastie
beendeten.
Die Feria erstreckt sich ueber 10 volle Tage und
Naechte und zog 2007 sechs Millionen einheimische und auslaendische
Besucher an. Tagsueber wird im historischen Zentrum Málagas gefeiert,
abends stroemen die Massen dann zum grossen Festplatz "El Real" wo es
bis Tagesanbruch weitergeht. Neben Kostuemen, traditioneller Musik und
Taenzen, praechtig geschmueckten Pferdewagen, typischen Speisen und
Getraenken und etlichen anderen Dingen die das andalusische Herz
begehrt, wartet "das grosse Sommerfest" aber auch mit einem vom
Musiksender MTV veranstalteten Konzert auf das internationale Stars wie
beispielsweise die mexikanische Saengerin Paulina Rubio nach Málaga
bringt.
Eroeffnet wird die Feria von Málaga mittlerweile schon
traditionell mit einem spektakulaeren Feuerwerk direkt am Strand, das
ausschnittsweise in diesem Video gezeigt wird. Ein herzlicher Dank geht
an meine Freundin Caroline die mir ihre Terrasse im siebten Stock zur
Verfuegung gestellt hat, von der aus nicht nur wir sondern auch meine
Kamera einen unuebertrefflichen Blick auf "los fuegos" hatten.
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Budapest - Koenigin der
Donau
Budapest, die Hauptstadt Ungarns, ist eine der schoensten Staedte
Europas und daher auch eines seiner beliebtesten Reiseziele. Ihren
Beinamen "Koenigin der Donau" verdankt sie der einzigartigen Lage an
dem gleichnamigen Strom. Die Donau durchfliesst die Stadt in Nord-Sued-Richtung
und unterteilt sie somit in eine Westhaelfte (Buda) und eine Osthaelfte
(Pest).
Buda ist huegelig, gruen und ruhig und beherbergt neben zahlreichen
Wohnvierteln auch den Koenigspalast auf dem Burgberg sowie den Gellert-Berg,
der phantastische Panoramablicke auf die beiden Stadtbezirke, die Donau
und die sie ueberspannenden Bruecken ermoeglicht. Dieses Stadtpanorama
ist eines von mehreren Unesco-Welterben die Budapest bietet.
Das flache, sich weit ausdehnende Pest wiederum verleiht der 2
Millionen-Stadt Budapest seinen Ruf als einer der groessten Metropolen
Europas, denn hier praegen hohe Gebaeude, breite Strassen, hohes
Verkehrsaufkommen, Menschenmengen, Geschaefte und Restaurants en masse,
zahlreiche Museen, Theater und weitere Kulturangeboten sowie ein
pulsierendes Nachtleben das Bild. Das Nationalparlament und die
St.Stephans Basilika sind die beeindrueckendsten Gebaeude von Pest.
Zwischen Buda und Pest, inmitten der Donau, befindet sich die etwa 2,5
km lange Margareteninsel. Sie ist ueberwiegend gruen und enthaelt
grosszuegige Parks, Spazierwege, eine Thermalbad und sogar eine
Laufbahn entlang des Flussufers. Daher ist sie insbesondere am
Wochenende ein beliebtes Ziel vieler Stadtbewohner.
Dieses kurze Video zeigt Ausschnitte von Buda, Pest und der
Margareteninsel. Fuer etwas mehr Informationen bitte auf die Fotos
zurueckgreifen.
Nicht gezeigt werden die beruehmten Thermalbaeder Budapests, die zu den
schoensten der Welt zaehlen und auf den tuerkischen Einfluss waehrend
der Besatzung im 16./17. Jahrhundert zurueckgehen. Selbst wer keine "Schwimmbaeder"
mag sollte sich zumindest einen Besuch im Gellert-Bad nicht entgehen
lassen. Wo sonst kann man schon in einer Kathedrale schwimmen gehen??
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