VIDEOLISTE

Dies ist ein Verzeichnis aller Videos, die im Hauptteil ("home") dieser Webseite im Abschnitt "Reiseziele" gezeigt werden, wo darueber hinaus auch Fotos angesehen und heruntergeladen werden koennen. Die Textbeschreibungen zu den einzelnen Orten und Videos sind Wiederholungen derer des Abschnitts "Reiseziele", nur dass an dieser Stelle die Information bezueglich der in den Videos verwendeten Musiktitel weggelassen wurden.
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VERZEICHNIS
     
REGION LAND VIDEOS
Asien China Hongkong - Stadt der Gegensaetze
    Honkong - Sehr gelenkig
  Japan Tokio- Wolkenkratzer und Tempel
  Singapur Singapur - Zoologischer Garten
  Thailand Bangkok - Stadt der Engel
    Koh Samui - Insel der Kokosnuss
Australien Australien Sidney - Rund um die Oper
und Pazifik   Sidney - Unterwasserwelt
    Suedaustralien - Kangaroo Island und Great Ocean Road
  Fidschi Inseln Yasawa - Blaue Lagune
  Hawaii (USA) Hawaii - Big Island, Oahu und Kauai
Nordamerika USA Las Vegas - Stadt des Lichts
    Los Angeles - Venice und Hollywood
Mittelamerika Mexiko Acapulco - Clavadistas (Klippenspringer)
und Karibik   Yucatán - Mexikanische Karibik
    Palenque - Archaeologische Staetten
Suedamerika Argentinien Region Litoral- Iguazu Wasserfaelle
    Region Litoral - Eine natuerliche Dusche
    Patagonien - Wasser und Eis
  Bolivien Copacabana - Titikakasee
  Brasilien Rio de Janeiro - Carnaval (Karneval) 2002
    Rio de Janeiro - Ueberflieger
    Bahia - Flug ueber Tinhare
    Bahia - Strandkrabbe
  Peru Cusco - Machu Picchu
    Nasca - Linien von Nasca
  Venezuela Canaima - Nationalpark und Angel Fall
    Los Roques - Ein paradiesisches Archipel
Europa Deutschland Berlin - Loveparade 2006
  Spanien Ibiza - Straende und Buchten
    Ibiza - Cova de Can Marca (Tropfsteinhoehle)
    Málaga - Feuerwerk Feria 2007
  Ungarn Budapest - Koenigin der Donau
     

 

INFO-TEXTE


Honkong - Stadt der Gegensaetze

Als Grossbritannien am 1.7.1997 die Souveraenitaet Hongkongs an China zurueckgab, hatte sich dort nach insgesamt 156 Jahren Kolonialherrschaft eine pulsierende 7 Millionen Metropole entwickelt. Jedoch haben die europaeische Kultur und das westliche (Freihandels)system weder die chinesische Bevoelkerung (die ueber 90 Prozent der Einwohner Hongkongs ausmacht) noch deren Lebensstil, Kultur oder Religion verdraengt, so dass dort zwei voellig verschiedene Welten praktisch nebeneinander existieren, weswegen Hongkong auch haeufig als die „Stadt der Gegensaetze“ bezeichnet wird.

Hongkong leitet sich vom chinesischen „Heung Gong“ ab und bedeutet „duftender Hafen“. Sein Gebiet erstreckt sich ueber eine Halbinsel an der Suedkueste Chinas mit den Bezirken „New Territories“ und „Kowloon“, sowie insgesamt 235 Inseln im suedchinesischen Meer. Die wichtigste von ihnen, Hongkong Island, liegt Kowloon direkt gegenueber und bildet mit ihm den Victoria Hafen. Die restlichen 234 sind etwas abgelegener und werden daher unter dem Begriff „outlying islands“ zusammengefasst, wobei Lantau mit dem internationalen Flughafen die groesste von ihnen ist.

Im Central District auf Hongkong Island ist das „Big Business“ beheimatet. Aufgrund seiner imposanten Wolkenkratzer wird er auch als das „Manhattan Asiens“ bezeichnet. Eine spektakulaere Aussicht auf seine Skyline bietet der 552m hohe Victoria Peak. Um das traumhafte -und auf beinahe jeder Postkarte verewigte- Nachtpanorama des Victoria Hafens mit den aufwendig beleuchteten Tuermen aus Beton, Glas und Stahl im Hintergrund zu geniessen, empfiehlt es sich, die Faehre von Central nach Kowloon zu nehmen und eine Weile an der dortigen Hafenpromenade zu entspannen.

Kowloon repraesentiert, plakativ vereinfacht, den chinesischen Teil Hongkongs. Entlang der Nathan Road, seiner Hauptverkehrsader, trifft man auf ein Meer bunter chinesischer Plakate und Strassenbanner, traditionelle Maerkte mit Waren aller Art sowie mehrere Buddhistentempel, die mit prachtvollen religioesen Figuren geschmueckt und vom Geruch nach Raeucherstaeben durchdrungene sind. Der Kowloonpark, eine schoene Gruenanlage, bietet Entspannung, nicht zuletzt von den vielen Schneidern die auf der Strasse ihre Dienste anbieten.

Ein Tag im Ocean Park, einem grossen Freizeitzentrum auf Hongkong Island (nicht im Video), oder ein Ausflug auf eine der vorgelagerten Inseln sind bestens geeignet, etwas Abstand von der permanenten Hektik der Stadt zu gewinnen. Ein Besuch des „Tempels der Zehntausend Buddha“ in Shatin (New Territories) und des Po Lin Klosters auf der Insel Lantau mit der weltweit groessten Freiluft-Buddhafigur sind unbedingt zu empfehlen, auch wenn man nicht auf "Kulturtrip" ist.

Das Video wechselt in seiner ersten Haelfte hin und her zwischen Central District und Kowloon (s. Fotos fuer Beschreibungen). Die zweite Haelfte ist „geordneter“: Man Mo Tempel (Central) - Bo Fook Ahnengedenkhallen und Tempel der Zehntausend Buddha ( New Territories) - Po Lin Kloster mit seinem „Riesenbuddha“ (Lantau Island) - kurze Eindruecke der kleinen Fischerinsel Cheung Chau und die naechtliche Ansicht des Victoria Hafens und der Skyline Hongkong Islands.

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Hongkong - Sehr gelenkig

Dies ist ein kurzes Video einer beeindruckenden "Tanzeinlage" einer sehr gelenkigen kleinen Chinesin im Ocean Park, einem grossen Freizeit- und Vergnuegungspark in Hongkong.
Die Aufnahme entstand im Jahr 1999, zwei Wochen nachdem ich meine erste Filmkamera gekauft hatte was man relativ deutlich merkt... Nachdem das Video aber seit einem Jahr einen unerwarteten Erfolg auf Youtube hat, habe ich mich schliesslich dazu entschlossen, es noch ein bisschen zu verbessern und hier mit aufzunehmen. Gute Unterhaltung!

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Tokio - Wolkenkratzer und Tempel

Die Hauptstadt Japans ist mit ueber 8 Millionen Einwohnern in den Zentralgebieten und ueber 30 Millionen im Grossraum Tokio die groesste Metropole der Welt. Tausende von fein gekleideten Geschaeftsleuten draengen sich hektisch durch die Strassen, bevor sie (fast uebereinander gestapelt) per U-Bahn den Weg nach Hause antreten. Imposante Wolkenkratzer, ein Meer von Neonlichtern und Grossbildschirmen sowie die allgegenwaertige Elektronikware der naechsten Generation, verdeutlichen die Vorliebe der Japaner fuer das Zukuenftige.

Aber es gibt auch die anderen Seiten Tokios: Die Seite der buddhistischen Tempel und shintoistischen Schreine zum Beispiel, wohin man sich zurueckziehen kann um zu meditieren oder auch einfach nur zu entspannen. Oder die gruene Seite: Die Gaerten des Kaiserpalastes und eine Vielzahl von Parks, besonders schoen zur Zeit der Kirschbluete im April. Auch die vielen traditionellen Geschaefte, der Tsukiji-Fischmarkt (der groesste der Welt, es kommt ein Extravideo), japanische Nudel-Imbisse (Vorsicht, die Suppe kocht fast noch wenn man sie bekommt) u.v.m. zeigen, dass Tradition und modernes Leben in Tokio Seite an Seite existieren.

Das dreiteilige Video zeigt:
1.Eine kurze Ansicht der Skyline gefilmt von einem Turm des Rathauses aus (bitte die Spiegelungen entschuldigen).
2.Moderne Gebaeude und Stadtleben, aufgenommen in den zentralen Vierteln.
3.Gaerten des Kaiserpalastes, Zojo-Tempel Meiji-Schrein sowie kleine Parks mit Kirschblueten.

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Singapur - Zoologischer Garten

Der Zoologische Garten des Stadtstaates Singapur auf der malaiischen Halbinsel ist weltbekannt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Auf insgesamt 28 Hektar Flaeche werden ueber 3000 Tiere 290 verschiedener Arten ausgestellt, von denen 21 Prozent vom Aussterben bedroht sind wie beispielsweise eine Riesenschildkroete (Stand 2006*; Quelle und mehr Information: www.zoo.com.sg). Ihr Lebensbereich wurde soweit wie moeglich den natuerlichen Bedingungen angepasst. Fuer etwas mehr Details bitte auch die Fotos ansehen. (* diese Aufnahmen sind aus dem Jahr 1999)

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Bangkok - Stadt der Engel

Bangkok hat eine absolut dominierende Position in Thailand inne: Es ist nicht nur Hauptstadt und gesellschaftliches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes, sondern auch seine einzige Metropole. Zehn Millionen Menschen wohnen im Grossraum Bangkok, davon 6 Millionen in der Stadt selbst. Die naechst groessere Stadt, Samut Prakan, bringt es auf gerade einmal knapp 400.000.

Trotz seines vielfaeltigen kulturellen Angebots ist Bangkok, das auf Thailaendisch "Krung Thep" (Stadt der Engel) heisst, fuer die meisten Besucher lediglich eine Durchgangsstation auf dem Weg zu ihrem Urlaubsziel auf einer der Inseln im Sueden. Dies liegt nicht zuletzt an seinem feucht-tropischen Klima und am Problem der Luftverschmutzung, hervorgerufen unter anderem durch das immense Verkehrsaufkommen. (In Bangkok sagt man: Hier gibt es nur einen Stau pro Tag, aber der dauert 24 Stunden).

Wer sich davon nicht abschrecken laesst, kann es aber auch gut und gerne 2 Wochen dort aushalten: Bangkok bietet unter anderem zahlreiche Museen und ueber 400 buddhistische Tempelanlagen (Wats), reges Treiben auf kleinen Seitenstrassen und Maerkten, Bootsfahrten auf zahlreichen Kanaelen und dem Chao Phraya Fluss (ein beliebetes Verkehrsmittel vor allem dann, wenn die Strassen mal wieder verstopft sind), aeusserst unterhaltsame, wenn auch etwas laermige Fahrten in den beruehmten TukTuks (Motorad-Taxis), erholsame Parks, riesige moderne Shoppingcenter und jede Menge naechtlicher Unterhaltung (das bekannte Rotlichtviertel Patpong ein- oder ausgeschlossen...).

Der beruehmte Komplex bestehend aus Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha) und grossem Koenigspalast, ist DIE Sehenswuerdigkeit Thailands schlechthin und vermittelt seinem Besucher den Eindruck, wie ein Prinz durch sein vergoldetes Maerchenschloss zu wandeln. Ein unvergessliches Erlebnis!

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Koh Samui - Insel der Kokosnuss

Koh Samui, wegen ihrer Vielzahl an Palmen oft auch als "Insel der Kokosnuss" bezeichnet, ist die drittgroesste Insel Thailands und liegt oestlich des Landes im gleichnamigen Golf, weswegen sie auch vom verheerenden Tsunami des 26.12.2004 verschont blieb.

Die sehr schoene Tropeninsel ist im Inneren bergig und bewaldet und an ihren Kuesten von zahlreichen feinen Sandstraenden umgeben.

Mit einem Motorrad, das man hier auch ohne Fuehrerschein problemlos mieten kann, gelangt man zu verschiedenen Straenden, Buchten und Wasserfaellen und kann der vergoldeten, 12 m hohen „Big Buddha“-Figur auf der kleinen vorgelagerten Insel Koh Fan einen Besuch abstatten.

Ausserdem bringt einen ein etwas abenteuerlicher offroad-Weg zu dem 635 m hohen Khao Thai Kwai, auf dem man einen schoenen Panoramablick ueber den Nordteil der Insel und auf die Nachbarinsel Koh Phangan erhaelt (seid bereit, fuer den moeglichen Schaden an der Maschine aufzukommen...).

Koh Samui ist auf jede Art von Tourismus eingestellt: Man kann in einem Hotel oder Beach-Resort der Mittel- und Oberklasse wohnen oder in einer einfachen Huette, in einem edlen Restaurant essen oder in einfachen und sehr guten Essensmaerkten.

Neben den normalen Sommerurlaubern, die eine oder 2 Wochen bleiben, trifft man fuer gewoehnlich auch einige Aussteigern, die fuer mehrere Monate oder auch Jahre ihr normales Leben verlassen und „Zuflucht“ in einer einfachen Strohhuette suchen.

Auch nachts ist normalerweise sehr viel los in Koh Samui, aber der heisseste Tipp fuer alle Fans zuegellosen Feierns ist die legendaere „full-moon-party“, die einmal pro Monat auf der Nachbarinsel Koh Phangan stattfindet: Tausende hochgradig „animierte“ Einheimische und Auslaender tanzen dort auf elektronische Musik am Strand, entweder bis zur Bewusstlosigkeit oder bis sie eine anderen Form der Beschaeftigung gefunden haben. Leider habe ich sie um zwei Tage verpasst.

Das Video zeigt die Landschaft Koh Samuis.

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Sidney - Rund um die Oper

Auch wenn Canberra die offizielle Hauptstadt Australiens ist - Sydney ist die groesste und wirtschaftlich bedeutendste Stadt des Landes.

Beinahe Stunden koennte man am Hafen Port Jackson verbringen, der als einer der schoensten Naturhaefen der Welt gilt, und den Blick auf die beiden Wahrzeichen Sydney´s geniessen: Die Harbour-Bridge und das Opernhaus. Die besten Eindruecke von beiden sowie der Hafenanlage insgesamt gewinnt man jedoch auf der Fahrt mit der Faehre zum Vorort Manly.

Vor allem am Wochenende versammeln sich zahlreiche Schausteller am Hafen und auch das Museum zeitgenoessischer Kunst ist einen kleinen Rundgang wert. Eine sehr gute Gelegenheit fuer einen kurzen Ausflug ins Gruene stellen die nahegelegenen botanischen Gaerten dar. Waehrend des kurzen Spaziergangs dorthin vom Hafen aus gewinnt man zudem weitere "postkartenreife" Ansichten von Harbour Bridge und Oper.

Auf der anderen Seite des Hafens liegt das Altstadtviertel "The Rocks", wo Anfang des 19. Jahrhundert die europaeische Besiedlung des australischen Kontinents durch englische Einwanderer ihren Anfang nahm.

Sowohl fuer die nachmittaegliche als auch fuer die naechtliche Unterhaltung geschaffen ist der Darling-Harbour. Dieser wird von der Pyrmont-Bridge ueberquert, auf der auch die Monorail (Einschienen-) Bahn verlaeuft. Waehrend Sega-World etwas fuer die juengeren und junggebliebenen "Zocker" ist, bleibt das Casino den etwas aelteren vorbehalten. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Besuch des beeindruckenden Sydney Aquarium (siehe Video "Unterwasserwelt"). Nachtschwaermer finden in Darling-Harbour gute Szene-Bars und -Clubs.

Nachdem Melbourne bereits 1956 vorgelegt hatte, bemuehte sich auch Sydney um einen Ruf als Olympiastadt und wurde mit den Sommerspielen 2000 belohnt. Der Olympiapark laesst sich groesstenteils alleine besichtigen, fuer das Stadion benoetigt man eine gefuehrte Tour, die einen jedoch auch ganz nach unten auf die Laufbahnen und den Rasen fuehrt. Selbst vor leeren Raengen stehend laesst sich erahnen, welches Gefuehl es gewesen sein muss, dort vor 110.000 Zuschauern seinen Disziplinen nachzugehen.

Wer mehr Zeit hat als ich damals, kann auch einige der vielen Straende Sydneys besuchen und seinen Aufenthalt mit einer Exkursion zu den etwa 50 km entfernt liegenden "Blue Montains" kroenen.

Das Video zeigt Ansichten von Port Jackson, Oper und Harbour Bridge vom Aussichtspunkt auf einem der Pfeiler der Harbour Bridge aus sowie von der Faehre nach Manly, einige Schausteller am Hafen, den Botanischen Garten, Darling Harbour, das Olympiastadion, The Rocks und Central Disctrict sowie einige Nachtansichten, vorwiegend des Darling Harbour.

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Sidney - Unterwasserwelt

Die Aufnahmen zu diesem Video stammen aus 3 grossen Meeresaquarien verschiedener Laender, es handelt sich also nicht um ein echtes Tauchervideo. Dennoch habe ich es gemacht, um euch die schoenen Korallen, Rochen, Haie, einen Riesenoktopus und andere Meeresbewohner nicht vorzuenthalten.

Die meisten Aufnahmen sind aus dem Sydney Aquarium, in dem man, durch Plexiglastunnel spazierend, einen ungefaehrlichen Blick auf einige Haie betraechtlicher Groesse werfen kann sowie auch auf Nachbildungen der australischen Meereswelt wie denen des Great Barrier Reefs, des weltweit groesste Korallenriffs an der Nordostkueste des Landes. Andere Nachbildungen von Korallenriffen, Rochen sowie der Riesenoktopus stammen aus Underwaterworld auf Sentosa Island, Singapur. Diese werden ergaenzt von einigen Clips aus dem Ocean Park, einem grossen Freizeitpark in Hongkong.

Bitte fuer etwas mehr Details auf die Fotos zurueckgreifen.

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Suedaustralien - Kangaroo Island und Great Ocean Road

Zwei Gegenden, die ansonsten nicht mir einander in Verbindung stehen, sind hier als Naturvideo vereint:

KANGAROO ISLAND ist die drittgroesste Insel Australiens -nach Tasmanien im Sueden und Melville im Norden- und liegt ca. 100 km vor Adelaid im Bundesstaat Suedaustralien.

Die “Kaenguruh-Insel“ ist so etwas wie ein grosser Natur-Zoo, wo zahlreiche Tierarten ueberleben oder angesiedelt werden konnten, weil durch die Wasserbarriere ihre natuerlichen Feinde wie z.B. Fuechse ferngehalten wurden. Auf einer 2-taegigen Tour habe ich ueberraschend wenige Kaenguruhs gesehen, dafuer aber Wallabys (artverwandt aber kleiner) im Gebuesch sitzen, Seeloewen und Robben im Meer schwimmen oder an Land faulenzen, Koalas hoch oben auf den Baeumen „schaukeln“, Pelikane durch die Luefte gleiten, einen Echidna (australischer Schnabeligel) beim Einbuddeln und Pinguine beim Nachtspaziergang.

Neben seiner Tierwelt hat Kangaraoo Island auch eine sehr schoene Landschaft und einige spezielle Sehenswuerdigkeiten zu bieten, allen voran die “Remarkable Rocks“ -durch Wasser- und Winderosion bizarr geformte Granitfelsen- und die Kelly-Hill-Caves, eine beeindruckende Tropfsteinhoehle, die Bestandteile jeder normalen Insel-Tour sind. Wer ueber das Touristenprogramm hinausgehen will und ausreichend verwegen ist, kann beim Surfen in Suedaustralien uebrigens auch weissen Haien begegnen. (Ich habe mich mit den Robben begnuegt...).

Die GREAT OCEAN ROAD an der Suedwest-Kueste Australiens (Bundesstaat Victoria) ist sicherlich eine der reizvollsten Kuestenstrassen der Welt. Auf ueber 300 km Laenge kann man an mehreren Aussichtspunkten spektakulaere Kuestenabschnitte und phantastische Felsformationen bewundern, die durch die gestalterische Kraft des Ozeans entstanden sind. Die schoenste von ihnen -gleichzeitig auch eine der Hauptattraktionen Australiens- liegt kurz vor Melbourne und traegt den Namen „Die Zwoelf Apostel“: Dabei handelt es sich um -inzwischen- 8 freistehende Felstuerme, die bis zu 60 m hoch aus dem Wasser ragen. (Der Name ist irrefuehrend: Bereits zum Zeitpunkt meines Besuches von 1999 waren nur neuen Tuerme ueber Wasser zu sehen, von denen leider einer im Juli 2005 zusammenbrach).

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Yasawa - Blaue Lagune

Die Fidschi-Inseln liegen etwa 2100 km noerdlich von Auckland (Neuseeland) im Suedwestpazifik. Das Archipel besteht aus ueber 300 Einzelinseln vulkanischen Ursprungs, von denen viele sehr klein und unbewohnt sind. Die beiden Hauptinseln sind Viti Levu (mit der Hauptstadt Suva und dem Flughafen Nandi) und Vanua Levu. Die eigentliche paradiesische Inselwelt findet man jedoch eher auf den vorgelagerten Gruppen. Von den zahlreichen Angeboten entschied ich mich fuer einen Ausflug auf die nordwestlich gelegenen Yasawa-Islands, die von Nandi aus per Schiff in ca. 3 Stunden zu erreichen sind. Bereits in der Touristeninformation am Flughafen erfaehrt man, was man fortan immer wieder erzaehlt bekommen wird: Eine der Yasawa-Inseln ist das sich im Privatbesitz befindende „Turtle Island“ (Schildkroeteninsel), Drehort des Hollywood-Films „Die blaue Lagune“ (1980, mit Brooke Shields).

Soviel Vorschusslorbeeren koennten ja leicht dazu fuehren, dass man enttaeuscht wird, dem ist aber nicht so. Die Yasawa-Inseln sind in der Tat ein Paradies mit gruenen Huegeln, Palmen, feinen Sandstraenden, kritallblauem Wasser und Korallenriffen, in dem man sich die Zeit mit Schnorcheln, Tauchen, Windsurfen oder auch einfach nur Sonnenbaden vertreiben und phantastische Sonnenauf- und Untergaenge erleben kann. Ein Ausflug auf die kleine Insel Sawa-i-Lau ist sehr zu empfehlen, sowohl aufgrund der schoenen Eindruecke waehrend der Bootstour als auch wegen ihrer beruehmten Kalkstein-Hoehlen, die man schwimmend erkunden kann (eine Gelegenheit, die schon -wer erraet´s?- Brooke Shields beim Schopf gepackt hat).

Das Video zeigt: Yasawa Inselwelt von der blauen Lagune bis nach Sawa-i-lau und die beruehmten Sonnenauf- und Untergaenge Fidschi´s, hier auf der kleinen Insel Tavewa. (Sie sind wirklich fast so! Allerdings hat ihnen meine Polarisationsilter den ich beim Filmen drauf hatte noch einen kleinen "Extra-Schuss" verpasst).

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Hawaii - Big Island, Oahu und Kauai

Die Hawaii-Inseln liegen etwa 4000 km vom amerikanischen und etwa 6000 km vom asiatischen Festland entfernt im Nordpazifik und sind damit die entlegenste Inselgruppe der Welt. Das Archipel umfasst ueber 130 Inseln, alle vulkanischen Ursprungs, von denen die 8 Hauptinseln im Suedwesten liegen: Niihau, Kauai, Oahu, Molokai, Lanai, Kahoolawe, Maui und Big Island. Der „Aloha-Staat“ wurde am 21.08.1959 fuenfzigster Bundesstaat der USA.

OAHU ist weder die groesste noch die schoenste Insel Hawaiis, aber die wichtigste: Hier befinden sich die Hauptstadt Honolulu, der bekannte Touristenort Waikiki sowie der US-Marinestuetzpunkt Pearl Harbour. Von den insgesamt 1,2 Millionen Einwohner Hawaii´s (polynesische Ureinwohner und asiatische und europaeische Zuwanderer), leben 75 Prozent auf Oahu. Ein weltbekanntes Surfmekka ist der „North Shore“ (Nordkueste), auf den im noerdlichen Winter Riesenwellen von ueber 10 m Hoehe hereinbrechen.

Die Hauptattraktion BIG ISLAND´s sind die Vulkane Mauna Kea, Mauna Loa (beide ueber 4000 Meter) und Kilauea. Der Kilauea ist mit einer Hoehe von 1200 Metern zwar deutlich kleiner als die anderen beiden, zieht jedoch das groesste Interesse auf sich. Er ist noch aktiv, seine Lavastroeme sind jedoch gemaessigt, weswegen man an den Rand dieses (Schild)vulkans gelangen und auf den Grund hinabsehen kann. Waehrend eines mehrstuendigen Fussmarsches ueber bereits erstarrte Lava durch den am Fusse des Kilauea gelegenen Vulcano National Park, stoesst man auch auf frische, ueber 1000 Grad heisse Lava, die sowohl durch Bodenoeffnungen in einigen Metern Tiefe als auch direkt an der Oberflaeche sicht- und spuerbar wird. Diese stroemt in einiger Entfernung unter starker Dampfbildung in den Pazifik und bildet dort neue Landmasse.

Das auch als „Die Garteninsel“ bezeichnete KAUAI ist ein gruenes Paradies. Das bergige Zentrum um den Mount Waialeale (ca. 1600 m) gilt als das regenreichste Gebiet der Erde. Der Waimea Canyon im Westen der Insel ist der groesste des gesamten pazifischen Raumes und erhielt daher den Beinamen „Grand Canyon des Pazifik“. Im Nordwesten faellt die Berglandschaft zu der faszinierend Napali-Kueste ab, die jedoch nur per Schiff, Helikopter oder einer speziellen Wanderung in ihrer Gesamtheit betrachtet werden kann. Im gesamten restlichen Teil der Insel finden man ueppige Vegetation, sehr schoene Wasserfaelle, tolle Felsenkuestenabschnitte und zahlreiche feine Sandstraende vor, von denen der herrliche und schier endlose, an die Napali-Kueste angrenzende Polihale Beach hervorsticht.

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Las Vegas - Stadt des Lichts

Egal ob man Las Vegas als „Welthauptstadt der Unterhaltung“, „Glitzerstadt“, „Spielerstadt“ oder ganz unverbluemt als „Stadt der Suende“ bezeichnet: Eigentlich laesst sie sich weder in Worte noch in Bilder fassen.

Las Vegas lebt vor allem nachts, nicht zu letzt deswegen, weil es es aufgrund seiner Lage in der Wueste des US-Bundesstaates Nevada tagsueber zu heiss ist. Entlang des "Las Vegas Strip", der etwa 7 km langen Hauptstrasse, reihen sich gigantische Hotel-Casino-Komplexe aneinander die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet und entsprechend aufgebaut und dekoriert sind. Man kann sich also entscheiden, ob man sein Geld zum Beispiel als aegyptischer Pharao, roemischer Kaiser oder venetianischer Statthalter gewinnen (oder verlieren) will. Die Casinos bieten auch entsprechende Shows, von denen mich die Wassershow des Bellagio um meisten beeindruckt hat. Doch das war 1999, was man bzgl. der am schnellsten wachsende Stadt der USA, durchaus mit "vor einer Ewigkeit" uebersetzen kann...

Fast 40 Millionen Touristen zieht Las Vegas pro Jahr an. Selbst wenn zwei Drittel des Geldes inzwischen fuer Shows, andere Unterhaltungsangebote und Shopping ausgegeben wird, so duerfte doch in den (Hinter-) Koepfen der meisten Besucher praesent sein, dass praktisch ueberall die eigene Million auf einen wartet. Man muss sie halt "nur" finden.

Eine weitere Besonderheit von Las Vegas ist die Moeglichkeit, rund um die Uhr in einer der sog. wedding-chapels unter "geschmackvollen" Neon-Glocken zu heiraten. Dies fuehrt jedes Jahr zu mehr las 100.000 spontanen Entschluessen, nicht selten in einem nicht mehr ganz zurechnungsfaehigen Zustand des frisch gebackenen Ehepaares. Leider ist mir nicht bekannt, inwieweit diese Ehen ausserhalb Nevadas bzw. ausserhalb der USA anerkannt werden.

Das erste Teil des Video zeigt das Neonmeer rund um den Las Vegas Strip, der zweite Teil eine im Freemont-Casino aufgenommene Lasershow.

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Los Angeles - Venice und Hollywood

VENICE liegt etwa 22 km westlich von Los Angeles an der Pazifikkueste, suedlich von Santa Monica. Seine bekanntester Teil ist Venice Beach.

Venice Beach ist nicht nur einfach der Strand von Venice, sondern ein ganzes „Strand-Entertainment-Gebiet“ mit einer kilometerlangen gepflasterten Skate-Piste, auf der man zu Fuss oder per Inline-Skates schier endlos am Strand hin- und herfahren kann. Wer erst noch seinen Koerper auf Vordermann bringen moechte bevor er entspannt seine Fuesse in den Sand streckt, hat die Auswahl zwischen den Trainingsgeraeten von Muscle-Beach, dem Skate-Dance-Plaza (falls man seine Skates zumindest soweit beherrscht dass man sich nicht das Bein bricht), der Tennis- und Basketballanlage, den zahlreichen Moeglichkeiten des Beach-Volleyball und -selbstverstaendlich- einem Ritt ueber die Wellen.

Entlang des sog. Ocean Front Walk zeigen jeden Tag, vor allem am Wochenende, zahlreiche mehr oder weniger verrueckte Kuenstler ihre Shows, waherend andere Kunsthandwerk verkaufen oder Portraets, Taetowierungen u.v.m. anbieten. Das Venice jede Menge Musik und Party zu bieten hat versteht sich von selbst. Wem das alles immer noch nicht reicht, dem bleibt ausserdem noch der kurze Ausflug zu Fuss- oder per Skates ins nahegelegene Santa Monica. Have fun!

Der HOLLYWOOD-Boulevard ist der zentrale Teil des gleichnamigen beruehmten Stadtviertels von Los Angeles. Die Begruessung durch die 50 Fuss (15 m) hohen, in den Hollywood-Hills angebrachten Buchstaben laesst keinen Zweifel daran aufkommen, dass man sich im Herzen der Traumfabrik befindet. Auch wenn man keinen Star persoenlich zu Gesicht bekommt, wird deren Praesenz spuerbar: Zum einen am sog. Walk of fame, wo zu beiden Seiten des Boulevard inzwischen ueber 2000 Stars der Unterhaltungsbranche (Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater) mit einem eigenen Stern geehrt wurden. Den ersten Stern bekam 1960 die Schauspielerin Joanne Woodward. Zum anderen am Eingang des Chinese Theater, wo man die Hand- und Fussabdruecke beruehmter Filmstars betrachten und mit den eigenen vergleichen kann (meine Haende waren gegen die des Terminator ebenso chancenlos wie meine Fuesse gegen die von Donald Duck). Der Besuch des Hollywood-Boulevard nimmt nur wenig Zeit in Anspruch -es sei den man moechte die 2000 Sterne alle im einzelnen sehen- und sollte auf jeden Fall eingeplant werden wenn man zum ersten Mal nach Los Angeles kommt.

Das Video zeigt Aufnahmen aus Venice Beach, Santa Monica und dem Hollywood-Boulevard, die Fotos enthalten darueber hinaus einige wenige Eindruecke aus Downtown und vom Luxusviertel Rodeo Drive.

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Acapulco - Clavadistas (Klippenspringer)

Seit ueber 70 Jahren stuerzen sich Acapulco´s "Clavadistas" (Felsenspringer) von "La Quebrada", einer ueber 30 Meter hohen Klippe, in einem atemberaubenden Segel-Sturzflug in eine schmales Becken des pazifischen Ozeans.Trotz des hohen Koennens, ueber das alle diese Wagemutigen verfuegen, kann natuerlich keiner von ihnen mit Sicherheit wissen, ob er wirklich im Wasser landet oder evtl. doch im Jenseits. Daher ist neben der Absprungplattform ein kleiner Altar angebracht...Die beruehmte Show dauert ca. 20 min. Nachdem man einen geringen Eintritt gezahlt hat kann man sie mehrmals ansehen.

Das Video zeigt La Quebrada und vier Spruengen in Zeitlupe (digital erstellt).

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Yucatán - Mexikanische Karibik

Dieses kurze Video zeigt lediglich den Traum von vielen wenn sie an ihren Sommerurlaub denken oder daran, fuer immer auszusteigen: Weisse Straende und tuerkis-blaues Meer. Die Karibikkueste Mexiko´s auf der Halbinsel Yucatán (Bundesstaat Qintana Roo) bietet sie im Ueberfluss. Die Aufnahmen stammen aus Cancún, der gegenueberliegenden Insel Isla Mujers sowie aus den etwas weiter suedlich gelegenen Playa del Carmen und Tulum. In Tulum gibt es auch einige direkt am Meeresufer gelegene Mayaruinen (siehe Abschnitt: Palenque - archaeologische Staetten) - eine einzigartige Kombination die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Fotos dieses Abschnitts stammen nicht aus dem Video sondern wurden mit einer Digitalkamera aufgenommen (einige haben einen leichten Blaustich). Am Ende finden sich einige Bilder eines "Cenote" in der Umgebung von Tulum. Die Cenotes sind eine Besonderheit Yucatáns. Es handelt sich um eine Art Hoehle mit kristallklarem Suesswasser. In einigen von ihnen kann man schwimmen oder tauchen.

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Palenque - Archaeologische Staetten

Dieser Abschnitt enthaelt eigentlich Aufnahmen von 4 verschiedenen archaeologogischen Sehenswuerdigkeiten unterschiedlicher Gegenden Mexikos: Chichén Itzá, Teotihuacán, Palenque und Tulum. Ich habe ihn dem Ort Palenque zugeordnet, da dieser den Hauptteil des Videos ausmacht. Die Fotos zeigen etwas mehr von den anderen Orten, speziell von Teotihuacán.

Die UNESCO erklaerte Chichén Itzá, Teotihuacán und Palenque zum Welterbe der Menschheit.

Chichén Itzá ist die beruehmteste Mayastaette der Halbinsel Yucatán und liegt etwa auf halber Strecke zwischen Valladolid und Mérida. Waehrend der klassischen Periode (200 n.Chr. bis 900 n.Chr.) war die Stadt ausschliesslich von den Maya bewohnt, bis sie um das Jahr 1000 von den aus den zentralen Hochlaendern stammenden Tolteken besetzt wurde. Die resultierende Mischkultur fuehrte dazu, dass das bedeutendste Bauwerk Chichén Itzás, die Pyramide "El Castillo", dem Tolteken-Gott Quetzalcoatl (bzw. Kukulcán, in der Sprache der Maya) gewidmet wurde. Diese wurde auf sehr spezielle Weise entworfen, so dass dort jeweils zur Fruehjahrs- und Herbst-Tagundnachtgleiche (20/21. Maerz bzw. 21./22. September) ein bis heute von Tausenden bewundertes Schauspiel entsteht, das die Maya zur jahreszeitlichen Orientierung nutzten: Grundsaetzlich handelt es sich dabei um eine optische Taeuschung die bei Sonnenuntergang auftritt und bei der der Eindruck ensteht, eine grosse, Kukulcán repraesentierende (steinerne) Schlangenfigur wuerde sich die Pyramide hinauf- bzw. hinunterbewegen (ich verzichte an dieser Stelle auf eine detailliertere Beschreibung weil es nicht im Video zu sehen ist; sucht nach: Kukulcán-Pyramide-gefiederte Schlange). Um das 14. Jahrhundert wurde die Stadt aus unbekannten Gruenden nach und nach verlassen.

Teotihuacán ist die wichtigste archaeologische Sehenswuerdigkeit in der Umgebung von Mexiko City. Die Ruinen liegen ca. 50 km nordwestlich des Stadtzentrums. Etwa um 150 v.Chr. gegruendet, erlebte es seine Bluetezeit zwischen 300 und 600 n.Chr. als es die bedeutendste und groesste Stadt Mesoamerikas (vereinfacht zu uebersetzen mit "zivilisiertes Mittelamerika") war. Ab dem 7 Jh. nach Chr. verfiel Teotihuacán zusehends und wurde um 750, wahrscheinlich von den Tolteken, gepluendert und verwuestet. Am Ende der ueber 1 km langen Hauptstrasse "La Calzada de los Muertos" (Strasse der Toten), liegt die "Pirámide de la Luna" (Mondpyramide). Das andere bedeutende Bauwerk, die "Pirámide del Sol" (Sonnenpyramide), befindet sich etwa in der Mitte der Calzada. Sie ist mit einer Hoehe von 63 Metern die drittgroesste der Welt. Beide Pyramiden entstanden 100 - 200 n.Chr. Entlang der Hauptstrasse findet man noch weitere beeindruckende Bauwerke. Welche Kultur die Stadt gruendete ist nicht genau bekannt. Die Bezeichnung Teotihuacán (woertlich: "der Ort wo Menschen zu Goettern werden") stammt von den Azteken, die die Stadt bereits verwuestet vorfanden. Sie vermuteten, dass die Gebaeude entlang der Hauptstrasse Grabkammern frueherer Koenige enthielten, welche sich dort durch ihren Tod in Goetter verwandelten.

Die Ruinen von Palenque liegen im Norden des Bundesstaates Chiapas inmitten einer ueppigen Regenwaldvegetation, was ihren besonderen Charme ausmacht. Die ehemalige Maya-Stadt heisst in der Sprache ihrer Erbauer eigentlich "Lakam Ha" (Grosses Wasser) und wurde etwa 100 v.Chr. gegruendet. Aufgrund der zahlreichen Fluesse und Quellen der Region hatte der Ort urspruenglich vor allem landwirtschaftliche Bedeutung. Waehrend der fruehen klassischen Periode (200 n.Chr. bis 600 n.Chr.) entwickelte sich durch stete Zuwanderung eine Stadt, die schliesslich nach 600 auch Hauptstadt von B´akaal wurde, einem wichtigen Zentrum der Maya-Zivilisation das die Gebiete von Chiapas und Tabasco umfasste. Nach wiederholten Aufstiegen und Niedergaengen, nicht zuletzt aufgrund verlorengegangener Kriege gegen den grossen Gegner jener Zeit, die Stadt Calakmul (599 und 611), erlebte Palenque seine Bluetezeit waehrend der Regentschaft des bekanntesten Maya-Herrschers K'inich Janaab Pakal (bzw. Pakal der Grosse), der von 615 bis 683 regierte, sowie der seiner beiden Soehne. In dieser Periode entstanden die meisten der Bauwerke Palenques und auch in kultureller Hinsicht war dieses Jahrhundert die fruchtbarste Epoche der Stadt. Sie endete im Jahr 711, als der juengere Sohn Pakals, der seinem Bruder auf dem Thron nachgefolgt war, durch das Koenigreich Toniná gefangengenommen und wahrscheinlich hingerichtet wurde. Danach fuehrten unstabile politische Verhaeltnisse und weitere Niederlagen im Krieg zum schrittweisen Verfall Palenques. Die Stadt wurde ab Beginn des 9.Jh. n.Chr. nach und nach verlassen. Die Urwald-Vegetation bemaechtigte sich der einstmals glanzvollen architektonischen Errungenschaften und Palenque geriet in Vergessenheit. Auch den spanischen Eroberern des 16. Jh. blieben die Ruinen lange Zeit verborgen, so dass erst zu Beginn des 19.Jh. ernsthafte Anstrengungen bezueglich ihrer Wiederentdeckung unternommen wurden. Der bisher bedeutendste Fund gelang dem mexikanischen Archaeologen Alberto Ruz L'Huillier, als er bei Ausgrabungen von 1949 bis 1952 das Grabmal Pakals des Grossen im Tempel der Inschriften entdeckte. Jedoch stellen die bisher wiedergewonnenen knapp 3 km2 Flaeche vermutlich nur ein Zehntel der Gesamtausdehnung Palenques dar.
Grob gesprochen unterteilt sich die archaeologische Staette in einen groesseren "Park", in dem die bedeutendsten Bauwerke liegen, sowie eine Waldzone, in der kleinere Ruinen zu finden sind. Der erste der beiden Wasserfaelle mit denen dieser Teil des Videos endet, liegt in der Waldzone. Der zweite traegt den Namen Misol-Ha und befindet sich etwa 20 km entfernt von Palenque. Auch wenn letzterer nichts mit den Ruinen zu tun hat, ist er zu schoen um nicht gezeigt zu werden (Action-Fans kennen ihn evtl. aus dem Film "Predator").

Die Ruinen von Tulum, im Bundesstaat QuintanaRoo (etwa 120 km suedlich von Cancún), sind kleiner und weit weniger spektakulaer als die der oben beschriebenen Staetten. Ihre Lage direkt an der Karibikkueste ist jedoch einzigartig und ermoeglicht es, Kulturausflug und Strandbesuch miteinander zu verbinden. Obwohl die Maya-Anlage bereits 564 n.Chr. existierte, wie entsprechende Inschriften bezeugen, wurde der hauptsaechliche Teil der ehemaligen Hafen- und Festungsstadt zwischen 1200 und 1450 erbaut. Sie war zu Beginn der spanischen Eroberung Yucatáns im fruehen 16.Jahrhundert noch bewohnt, wurde jedoch bis zum Ende jenes Jahrhunderts verlassen. Nachfahren der Maya pilgerten bis ins spaete 20. Jh. regelmaessig zu den Ruinen um dort Weihrauch zu entzuenden und zu beten. Im Zuge des stark gestiegenen Tourismus wurde dieser Brauch aber inzwischen weitgehend aufgegeben.

Quellen:
1.Wikipedia (www.wikipedia.org): german, spanish, english
2.Lonelyplanet (www.lonelyplanet.com): Reisefuehrer "Mexico" (engl.)

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Region Litoral - Iguazu-Wasserfaelle

Die Wasserfaelle des Flusses Iguazú sind die wasserreichsten Suedamerikas, eines der beeindruckendsten Naturwunder unseres Planeten und wurden von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklaert. An der 3-Laender-Grenze von Argentinien, Brasilien und Paraguay gelegen, haben sie einen argentinischen und einen brasilianischen Teil, die man von den Staedten Puerto Iguazú (Argentinien, Provinz Misiones) und Foz do Iguaçú (Brasilien, Bundesstaat Paraná) aus erreicht.

Die Entstehung der Faelle begann vor etwa 200.000 Jahren an der Muendung des Iguazú in den Río Paraná, als es zu einem Erdriss im Flussbett des Paraná kam, wodurch sich die einstmals ebene Muendung des Iguazú in eine Art Treppenstufe verwandelte. Dadurch entstand eine rueckwaerts gerichtete Erosion durch die gewaltigen Wassermassen des Iguazú, die, beguenstigt durch die geringe Widerstandskraft des Flussbettes aufgrund spezifischer Bodenbeschaffenheiten, bis heute eine 23 km lange und bis zu 80 Metern tiefe Schlucht in Form eines weiten "U" gegraben hat. An dieser Schlucht faellt das Wasser des Iguazú von einem oberen in einen unteren Teil, bevor es in den Paraná einmuendet (Quelle: www.iguazuargentina.com).

Das geschlossene Ende des U liegt direkt im Lauf des Iguazú und bildet damit das Zentrum der Faelle. Diese Hauptattraktion wird als "La Garganta del Diablo" (der Teufelsschlund) bezeichnet. Die Zahl der einzelnen Faelle an den beiden seitlichen Schenkeln liegt zwischen 160 und 280 und variiert mit dem Wassergehalt des Iguazú, der waehrend des suedlichen Winters (Juni-August) am hoechsten ist. Die durchschnittlich 1,7 Millionen Liter Wasser, die pro Sekunde in den unteren Teil des Iguazú stuerzen, verursachen einen staendigen Nebel aus feinen Tropfen, in dem sich an sonnigen Tagen zahlreiche Regebogen bilden.

Laufwege und –stege ermoeglichen ein problemloses Besichtigen der Faelle zu Fuss. Die argentinische Seite -man sollte einen ganzen Tag einplanen- ist attraktiver als die brasilianische, weil man hier bis an den Rand der Garganta del Diablo vordringen und auch sehr nahe an andere Teilfaelle gelangen kann (nach sehr starken Regenfaellen kann der Zugang zur Garganta gesperrt sein). Ausserdem kann man auf die kleine Felseninsel San Martín uebersetzen, von der aus man tolle Blicke auf den muendungsnahen Teil der Faelle erhaelt, und/oder sich per Boot mit Aussenbordmotor unter ein paar Wasserfaellen durchschippern lassen und so eine erfrischende Dusche nehmen. Wer Zeit hat, sollte auf jeden Fall auch den brasilianischen Teil (halber Tag) besuchen, da er sehr schoene Panoramaansichten des gesamten Areals sowie phantastische Einblicke von unten in den "Teufelsschlund" bietet.


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Region Litoral - Eine natuerliche Dusche

Das ist eine kurze Zugabe zum Iguazu Video. Die Tour unter den Faellen hindurch kann von der Insel San Martín aus unternommen werden und ist speziell an heissen Tagen sehr beliebt. Leider ist sie ohne wasserfestes Gehaeuse schwer zu filmen...

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Patagonien - Wasser und Eis

Angesichts der enormen Ausdehnung und Vielfalt Patagoniens, zeigt dieses Video mit Aufnahmen die waehrend eines kurzen Abstechers nach Bariloche, Calafate und Puerto Natales (Chile) entstanden, nur einen sehr kleinen Ausschnitt.

Patagonien nimmt fast das gesamte Territorium Suedamerikas unterhalb des Rio Colorado ein, der seine noerdliche Grenze darstellt (etwa 41. Breitengrad). Von dort erstreckt es sich ueber ca. 2000 km bis nach Feuerland. Mit einer Gesamtflaeche von 770.000 km2 ist die Region beispielsweise mehr als doppelt so gross wie Deutschland.

Sowohl geographisch als auch politisch lassen sich ein westlicher chilenischer sowie ein oestlicher argentinischer Teil Patagoniens unterscheiden, welche durch die Andenkette voneinander getrennt werden. Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzig moegliche Unterteilung, denn Patagonien weist eine der faszinierendsten und vielfaletigsten Landschaften der Erde auf, von den chilenischen Eisplatten ueber zahlreiche Seen und Gletscher, umfangreiche Wald- und Regenwaldgebiete, Steppen, Vulkane u.v.m. bis hin zur argentinische Atlantikkueste, beispielsweise zu der vor allem fuer ihre Wale beruehmten Halbinsel Península Valdéz, auf der aber auch viele andere Tierarten leben die man fuer gewoehnlich selten zu Gesicht bekommt wie Seeloewen und Pinguine (mehr Informationen ueber Patagonien: www.enjoy-patagonia.org - deutsch).

Dieses Video zeigt:

1.Einige Panoramaansichten des Lago (Sees) Nahuel Huapi im andinen Teil des noerdlichen Patagonien, gefilmt in und um die bekannte und vielbesuchten Stadt San Carlos de Bariloche (Provinz Río Negro). Mit einer Flaeche von 557 km2 ist der Gletschersee Nahuel Huapi der groesste See des gleichnamigen Nationalparks und liegt mit seinem ruhigen, durchschnittlich 450 Meter tiefen Gewaessern majestaetisch inmitten der ihn umgebenden Anden, die in ihrem unteren Teil groesstenteils von Waldgebieten bedeckt sind. Der Parque Nacional Nahuel Huapi wurde bereits 1934 gegruendet. Er ist einer der bekanntesten Nationalparks Argentinien und bietet aufgrund seiner vielfaeltigen Landschaft zahlreiche Exkursionsziele und Moeglichkeiten des Berg- und Wassersports.

2.Den Gletscher Perito Moreno: Der Perito Moreno befindet sich im andinen Teil Suedpatagoniens und ist Bestandteil des Nationalparks Los Glaciares, der von der UNESCO 1981 zum Weltnaturerbe der Menschheit erklaert wurde. Am besten zu erreichen ist er von dem ca. 80 km entfernt liegenden Ort Calafate (Provinz Santa Cruz). Der Perito Moreno ist nicht nur einer der schoensten Gletscher der Erde sondern auch einer der wichtigsten, da er einer der wenigen ist die sich noch im Wachstum befinden (angeblich der einzige ausserhalb der Antarktis und Groenlands). Er ist 35 km lang, 5 km breit und seine Eismassen ragen 60 Meter hoch aus dem Canal de los Témpanos, dessen Wasser in den Lago Argentino abfliesst. Von Zeit zu Zeit brechen grosse Eisbloecke aus der Wand und stuerzen unter Donnerhall ins Wasser. Darueber hinaus kommt es in unregelmaessigen Abstaenden (ueblicherweise von einigen Jahren) zum Gletscherbruch, der als eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt gilt. Sobald er sich ankuendigt, lockt er einen immensen Anstrom von Fernsehteams und Touristen aus aller Welt an. Der Bruch entsteht grob beschrieben dadurch, dass der Gletscher bis zur gegenueberliegenden Península Magellanes vordringt und dabei wie ein Staudamm die zwei hinter ihm gelegenen Seitenarme des Lago Argentino (Brazo Rico und Brazo Sur) an ihrer Einmuendung in den Canal de los Témpanos verschliesst. In diesen Armen staut sich das Wasser solange an (teilweise steigt der Spiegel um 20 bis 30 Meter), bis sein Druck hoch genug ist um die Eiswand zunaechst zu infiltrieren und schliesslich einen Tunnel durch sie zu brechen, worauf sich die Wassermassen in den Canal de los Témpanos entladen. Die zurueckbleibende Eisbruecke bricht schliesslich einige Zeit spaeter unter Ohren betaeubendem Getoese und begleitet von wie Geschosse durch die Luft fliegenden Eisbrocken in sich zusammen. Die letzten beiden Brueche fanden jeweils im Maerz 2004 und 2006 statt. Da mein Video diese sog. “Ruptura” nicht zeigt, hier ein zusaetzlicher Link: www.youtube.com/watch?v=TZJYN8qnirE.

3.Ausschnitte des Nationalparks Torres del Paine: Der 1959 gegruendete, in den suedlichen Andeln liegende Nationalpark ist einer der schoensten und meistbesuchten Chiles. Am besten zu erreichen ist er von der 140 km weiter suedlich gelegenen Stadt Puerto Natales. Seinen Namen verdankt er 3 imposanten Granit-Felsentuermen (Torres) die Bestandteile der spektakulaeren, knapp 3000 Meter hohen Bergkette "Cordillera del Paine" sind, zu der ich damals aus Zeitgruenden leider nicht vordringen konnte. Aufgrund seiner vielfaeltigen Landschaft mit vielen Felsmassiven, Waeldern, Fluessen, Seen, Lagunen und Gletschern sowie dem Reichtum an geschuetzten Vogel- und Saeugetierarten wurde er von der UNESCO 1978 als Biosphaerenreservat anerkannt, weswegen er sich nicht nur unter Touristen grosser Beliebtheit erfreut, insbesondere unter Bergwanderern und -kletteren, sondern auch in Forscherkreisen auf reges Interesse stoesst.

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Copacabana - Titikakasee

Er wird hauptsaechlich von Regenfaellen und dem Schmelzwasser umliegender Gletscher gespeist, waehrend seine Entleerung zu ueber 90 Prozent durch Verdunstung erfolgt aufgrund der starken Sonnenstrahlung und Winde auf fast 4000 Metern Hoehe (Quelle: Wikipedia (engl.) - Lake Titicaca).

Die hauptsaechlichen Ausgangspunkte fuer einen Besuch des Titikakasees sind Puno (Peru), beruehmt fuer seine "Uros" –ueber 40 kuenstlich angelegte und bewohnte schwimmenden Schilfgrasinseln- und Copacabana (Bolivien) mit Bootstouren zu den nahegelegenen "Isla del Sol" (Sonneninsel) und "Isla de la Luna" (Mondinsel). Die Isla del Sol ist der Sage nach die Geburtstaette des ersten Inka und damit der Ursprung des gesamten Reiches dieser ehemaligen suedamerianischen Kultur, deren Sprache (Quechua) noch heute von vielen ihrer Nachfahren gesprochen wird.

Dieses Video zeigt Eindruecke waehrend einer eintaegigen Bootstour von Copacabana aus. Obwohl nur ein relativ kleiner Ausschnitt des Titikakasees zu sehen ist, laesst sich dennoch seine enorme Ausdehung erahnen.

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Rio de Janeiro - Carnaval (Karneval) 2002

Die alljaehriche Parade der besten Sambaschulen Rio de Janeiros durch das eigens dafuer in den 1980er Jahren geschaffene Stadion "Sambódromo" ist die farbenpraechtigste und wahrscheinlich auch die groesste Show der Welt.

Was auf den Zuschauer einfach wie ein buntes Treiben mit hochgradig erotische Zuegen wirkt, ist jedoch in Wahrheit ein harter Wettbewerb. Die "Escolas de Samba" werden in verschiedene Ligen unterteilt und koennen, entsprechend ihrer Darbietung im Sambodrom, von den strengen Juroren auch herauf- oder heruntergestuft werden. Man kann mit seiner Schule also ebenso auf- und absteigen wie mit seinem Fussballverein, was fuer die Cariocas (die Einwohner von Rio) durchaus eine wichtige Bedeutung hat, denn sie identifizieren sich mit ihrer Escola ebenso sehr wie mit ihrem Fussballclub.

Wie ich von einer ehemalige Teilnehmerin der Parade erfahren habe, beginnen direkt nach dem aktuellen Karneval schon wieder die Vorbereitung fuer die Show des kommenden Jahres, denn es muessen ein Thema fuer die naechste Darbietung gefunden, Kostueme und Wagen entworfen und angefertigt, Lieder komponiert und eine Choreographie fuer die bis zu 6000 Karnevalsteilnehmer jeder einzelnen Schule entwickelt und einstudiert werden. Die Darbietung soll nicht nur kreativ und originell sein, sondern auch das streng gesetzte Zeitlimit von einer Stunde einhalten (Ueberschreitungen fuehren zu Punktabzug) und ausserdem mit moeglichst geringem finanziellen Aufwand verwirklicht werden. So gewann beispielsweise im Jahr 2002 "Mangueira" bei gleich guter Darbietung vor "Beija Flor", weil sich letztere in groesserem Ausmass von ihrem Sponsor, der brasilianischen Fluggesellschaft Varig, unterstuetzen liess. Wenn man genau hinsieht kann man auch erkennen, dass die praechtigen Wagen nicht von PS sondern von "Menschenstaerke" bewegt werden da keine Motoren verwendet werden duerfen.

Fuer diejenigen die sich nicht um Beurteilungen und Punktvergabe kuemmern muessen, ist der Karneval im Rio ganz einfach ein fast 12 stuendiges Spektakel der Superlative das bis etwa 8 Uhr morgens dauert. Es ist uebrigens nicht noetig, mehrere hundert Dollar Eintritt fuer die Haupttribuene zu bezahlen. Meine Karte fuer den Bereich der vollgepackt mit Brasilianern war hat damals 25 Dollar gekostet, man sieht auch alles und es ist deutlich lustiger und auch informativer zusammen mit den Einheimischen (etwas Spanisch- oder natuerlich am besten gleich Portugiesisch-Kenntnisse vorausgesetzt).

Wer zum Karneval nach Rio faehrt, sollte schon eine oder zwei Wochen frueher ankommen und auch die Strassenumzuege und Abendpartys der Sambaschulen besuchen. Um sein Alter braucht man sich diesbezueglich keine Sorgen zu machen, denn auf den Sambaveranstaltungen findet man Leute aus 4 Generationen und ich habe ehrlich gesagt noch nie so viele Grossmuetter und –vaeter beim "heissen" Tanzen erlebt wie in Rio de Janeiro...

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Rio de Janeiro - Ueberflieger

Diese kurze Aufnahme entstand waehrend der Karnevalsshow 2002 im Sambódromo von Rio de Janeiro (siehe Video "Carnaval 2002").

Der Auftrieb, der dem "Jet Pack" Piloten ein bis zu 30 Sekunden dauerndes Flugerlebnis ermoeglicht, wird durch eine chemische Reaktion* erzeugt, bei der ueberhitzter Wasserdampf von fast 800 Grad Celsius entsteht. Anders als der Dampf ueber kochendem Wasser ist ueberhitzter Wasserdampf genauso unsichtbar wie Luft. Die Piloten tragen Schutzanzuege gegen die entstehende Hitze.

(* Nur fuer diejenigen die es interessiert: Der Brennstoff in den Flaschen besteht aus fast reinem Wasserstoffperoxid (H2O2), das durch Katalysatorwirkung zu Wasser (Dampf) und Sauerstoff zerfaellt. Bei dieser Reaktion nimmt das Volumen des Gasgemisches innerhalb einer zehntel Millisekunde um den Faktor 5000 zu. Diese gewaltige Volumenwirkung erzeugt den Auftrieb. Ueberhitzter Wasserdampf ist unsichtbar, weil er aufgrund seiner hohen Temperaturen keine Wassertropfen enthaelt sondern in reiner Gasform vorliegt (im Gegensatz zum Dampf von 100 Grad ueber kochendem Wasser).

Quelle und mehr Information: Wikipedia  (englisch): Jet Pack.

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Bahia - Flug ueber Tinhare

Die "Ilha de Tinharé" liegt im Bundesstaat Bahia suedlich von Salvador und ist von dort aus entweder direkt per Schiff (dreieinhalb Stunden) oder per Bus und Faehre ueber die Stadt Valenca zu erreichen. In- und auslaendischen Besuchern ist die Insel eher unter dem Namen "Morro de Sao Paolo" bekannt, ihrer groessten Ortschaft an der auch die Schiffe anlegen.

Die "Praias" (Straende) um Morro de Sao Paolo zaehlen zu den schoensten Brasiliens und sind von eins bis vier durchnummeriert. Die Straende eins bis drei sind jeweils nur wenige hundert Meter lang, stark frequentiert und touristisch voll erschlossen. Der vierte Strand dagegen weist eine Gesamtlaenge von etwa 4 km auf und lediglich vereinzelt finden sich dort einige Strandresorts und Pensionen. Dazwischen trifft man auf ein –fast- einsames Tropenparadies mit Kokospalmen sowie sog. "piscinas naturais" (natuerliche Swimmingpools), bie bei Ebbe von Korallenriffen gebildet werden und kristallklares Wasser enthalten.

Eine Besonderheit Tinharé´s ist, dass dort keine Autos verkehren und sich ihre Bewohner zu Fuss, mit Fahrraedern und Pferden fortbewegen. Lediglich einige entfernt liegenden Resorts des 4. Strandes bieten einen organisierten Transport von und nach Morro de Sao Paolo, da der Strandspaziergang ueber eine Stunde dauert (einfach) und ausserdem waehrend der hohen Flut bei Einbruch der Dunkelheit unmoeglich wird.

Tropenparadiese haben es so an sich, dass man dort nicht nur Sonne, Sand, Palmen und Meer vorfindet sondern bisweilen auch sintflutartige Regenfaelle, und dies durchaus mehrere Tage lang... Daher waren mir Wanderungen und Bootstouren ueber oder um die Insel leider unmoeglich. Am Tag meiner Abreise kehrte schliesslich die Sonne zurueck, wodurch ich immerhin die Gelegenheit erhielt, in einer kleinen 2-Sitzer Microlight - Maschine vom suedlichen Ende des 4.Strandes bis zum Leuchtturm von Morro de Sao Paolo und wieder zurueck zu fliegen (ca. 15 Minuten). Das Video zeigt einige der dabei entstandenen Luftaufnahmen sowie einen Sonnenauf und –untergang. (Der winkende Krebs ist ein "digitaler Scherz" da es mir weder die Zeit noch mein rudimentaeres Portugiesisch gestatteten, ihn dazu zu ueberreden es freiwillig zu tun).

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Bahia - Strandkrabbe

Das sind mehrere kurze Szenen der Strandkrabbe aus dem Video "Flug ueber Tinharé" bei 3:50 min in Grossaufnahme, begleitet vom entspannenden Rauschen der Wellen (O-Ton).

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Cusco - Machu Picchu

Machu Picchu, die “verlorene Stadt der Inkas”, ist eine der bedeutendsten Sehenswuerdigkeiten Suedamerikas und wurde von der UNESCO 1983 zum Welterbe der Menschheit erklaert. Die Anlage wurde vermutlich um das Jahr 1450 auf Weisung des Inkaherrschers Pachacútec Yupanqui errichtet und befindet sich etwa 75 km nordwestlich der Stadt Cusco. Auf ueber 2000 Metern Hoehe inmitten der peruanischen Anden gelegen, wird sie vom sog. “alten Gipfel” (“Machu Picchu”, in Quechua, der Sprache der Inka) und dem zuckerhutfoermigen “jungen Gipfel” (Huayna Picchu) eingerahmt.

Wenn man zu jener Zeit nach Machu Picchu gelangen wollte, setzte dies eine genaue Kenntniss seiner Lage sowie eine aeusserst anstrengende und lange Wanderung durch die dichte Regenwaldvegetation des Tales des Urubamba-Flusses voraus. Diese Umstaende sowie die weitgehende Gemeimhaltung der Existenz der Stadt fuehrten dazu, dass Machu Picchu vom spanischen Eroberungsfeldzug in Suedamerika verschont blieb und daher wesentlich besser erhalten ist als die Inka-Staetten rund um Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches. Die Anlage von Machu Picchu umfasste einen zentralen Wohnbereich von 216 ueber Treppen verbundenen Gebaeuden sowie Treppenanlagen im aeusseren Teil, die landwirtschaftlichen Zwecken dienten und den -theoretisch- bis zu tausend Bewohnern Machu Picchus eine komplette Eigenversorgung mit Nahrungsmitteln ermoeglichen sollten.

Im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Spaniern, mussten die Inkas den Bau Machu Picchus einstellen. Nur wenige von ihnen blieben zurueck mit dem Ziel, den fuer sie heiligen Ort und das Geheimnis um ihn zu bewahren. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass sich der Regenwald Zug um Zug Machu Picchus bemaechtigte und die Stadt unter sich begrub. Fortbestehende Geruechte um Machu Picchu sowie schliesslich auch der Fund von Dokumenten und Karten, die seine Existenz bezeugten, fuehrten zu mehreren gescheiterten Versuchen seiner Wiederentdeckung, bis diese schliesslich im Jahr 1911 einer Expedition der US-amerikanischen Yale-Universitaet unter der Leitung von Hiram Bingham gelang. Bingham begann daraufhin, Machu Picchu freizulegen und veroeffentlichte 1915 ein Buch ueber seine Forschungsarbeiten. Zu welchem genauen Zweck die Inkas Machu Picchu erbauten ist bis heute ungeklaert.

Quelle: www.wikipedia.org - Machu Picchu (deutsch).

Um heutzutage nach Machu Picchu zu gelangen, muss man zunaechst den Zug von Cusco Richtung Aguas Calientes nehmen, dem Dorf am Fusse des “alten Gipfels”. Man kann sich aber entscheiden, ob man nach einer Teilstrecke aussteigen und eine 4 taegige Wanderung durch das Urubamba-Tal ueber den sog. Inkapfad (Camino Inca) auf sich nehmen will, oder ob man bis Aguas Calientes durchfaehrt und den letzten Anstieg per Bus “bewaeltigt” - der Weg den der faule Verfasser dieses Textes waehlte der es vorzog, ein entspannendes Bad in den heissen Naturquellen von Aguas Calientes zu nehmen anstatt sein Gepaeck durch den Urwald zu schleppen... Aber im Ernst: Der “Camino Inca” soll ein beeindruckendes Erlebnis sein und wenn es zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht sintflutartig gegossen haette (der Pfad ist nur ueber eine vorab gebuchte Tour zu besichtigen), haette ich die Tour schon gemacht.

Das kurze Video zeigt lediglich Machu Picchu, die Fotos enthalten auch einige Ansichten von Cusco sowie der etwa 30 km entfernt liegenden Inkastaette Ollantaytambo.

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Nasca - Linien von Nasca

Die sog. "Linien von Nasca" (bzw. Nazca) sind Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wueste bei Nasca und Palpa. Ihre Darstellung wird durch die Beschaffenheit des Wuestenbodens ermoeglicht, welcher eine obere dunkelrote Schicht aufweist die von einem hell-gelblichen Sedimentboden unterlagert wird. Dort wo die obere Schicht entfernt wird, tritt das Sediment wie eine hell gezeichnete Linie zutage. Die auf einer Gesamtflaeche von 500 km2 dargestellten Linien, Dreiecke und Figuren sind so gross, dass sie nur aus der Luft zu erkennen sind.

Die Erstellung der Geoglyphen wird vornehmlich der Nasca-Kultur (200 v.Chr. bis 600 n.Chr.) zugeschrieben, auch wenn manche vor Kurzem entdeckte Figuren noch aelteren Datums sind (ca. 800 bis 600 v.Chr.). Die Ueberdauerung der nur bis zu etwa 30 cm tiefen Linien bis heute wurde vor allem durch das konstante, aeusserst regen- und windarme Klima dieser Region ermoeglicht, wobei die heisse Luft ueber dem Boden als schuetzendes Polster fungiert. Angesichts globaler Klimaveraenderungen ist jedoch fraglich, ob dieser guenstige Umstand auf Dauer fortbestehen wird.

Seit die Nasca - Linien in den 1920er Jahren durch das Aufkommen der kommerziellen Luftfahrt ueber der peruanische Wueste eine zunehmende Bekanntheit erlangten, haben sich zahlreiche mehr oder weniger serioese Wissenschaftler mit ihrer Erforschung und Deutung befasst. Unter ihnen hervorzuheben ist die deutsche Mathematikerin und Geografin Maria Reiche (1903 - 1998), die der Erforschung und Bewahrung der Linien seit den 1940er Jahren ihr gesamtes restliches Leben widmete. Reiche´s unermuedliche Anstrengungen waren auch entscheidend fuer die Aufnahme der Linien in die Liste der Weltkulturerben durch die Unesco im Jahr 1994.

Welchem genauen Zweck die Linie und Figuren in der Nasca-Kultur dienten, ist bis heute nicht eindeutig geklaert. Es gilt als sicher, dass ihre Erstellung vor allem religioes motiviert war. Auf welche genaue Weise die Geoglyphen zur Goetterverehrung eingesetzt wurden (es wird z.B. vermutet, dass die Figuren Prozessionspfade waren) ist jedoch nicht gesichert. Auch die Hypothese, die Linien haetten zudem landwirtschaftlichen und astronomischen Zwecken gedient, harrt ihrer endgueltigen Beantwortung.

Immerhin konnte bestaetigt werden, dass die Linien von Nasca durch sorgfaeltige Planung sehr wohl mit den damals zur Verfuegung stehenden Mitteln und Werkzeugen verwirklicht werden konnten, ohne dabei auf Luft- oder gar Satellitenbilder zurueckgreifen zu muessen. Dies hat Spekulationen, sie seien in Wirklichkeit von Ausserirdischen geschaffen worden, etwas das Fundament entzogen...Quelle: Wikipedia <(deu, esp, eng).

Dieses kurze Video zeigt einige der grossen Figurbilder, die der "gemeine" Tourist waehrend des ca. 30 minuetigen Ueberfluges von Nasca aus zu sehen bekommt. Um die Bezeichnung der Figuren zu erfahren bitte auch die Fotos ansehen. (Die Reihenfolge der Fotos ist chronologisch, die des Videos nicht vollstaendig).

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Canaima - Nationalpark und Angel Fall

Der "Parque Nacional Canaima" befindet sich im Suedosten Venezuelas und erstreckt sich ueber mehr als 30.000 km2 bis hin zur Grenze mit Guayana und Brasilien.

Einzigartige Besonderheit des dichten Regenwaldgebietes sind seine Tepui, denen der Park auch die Aufnahme in die Liste der UNESCO-Welterben der Menschheit verdankt. Es handelt sich dabei um maechtige Tafelberge aus Sandstein, deren Waende so steil sind, dass ihre Plateau-Gipfel in der Regel nur auf dem Luftweg zu erreichen sind. Die Tepui ( "Haeuser der Goetter", uebersetzt aus der Sprache der einheimischen Indianer) sind Ueberreste einer dicken Sandsteinschicht die vor Jahrmillionen in sich zusammenbrach und die ueber 1000 Meter hohen Tepui als isolierte Inselberge zurueckliess.

Auf den mehrere hundert km2 breiten Hochplateaus wechseln sich zerklueftete Felsabschnitte und Schluchten ab mit dichten, undurchdringlichen Waldgebieten. Da die Gipfel der Tepui nicht nur geographisch sondern auch klimatisch voellig isoliert vom umgebenden Regenwald sind (auf ihnen ist es ganzjaehrig eher gemaessigt kuehl und regnerisch), hat sich dort eine Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, die es sonst nirgendwo auf der Erde gibt, unter anderem zahlreiche Arten fleischfressender Pflanzen. Vielleicht ist dies der Grund dafuer, dass die meisten der insgesamt 115 Tepui noch nie von einem Menschen betreten wurden, was wiederum Spekulationen nahert, es koennte sich auf den Hochplateaus eine Art praehistorische Welt mit Dinosaurierarten erhalten haben (wie auch Sir Arthur Conan Doyle in seinem Roman "Die vergessene Welt" andeutete).

Neben den Tepui ist der Angel Fall bzw. Salto Angel die Hauptattraktion des Canaima-Nationalparks. Dieser ist mit einer Gesamthoehe von 978 Metern der hoechste Wasserfall der Erde. Sein Name geht allerdings nicht, obwohl dies durchaus naheliegend erscheinen wuerde, auf eine Assoziation mit himmlischen Wesen zurueck -"Angel" ist nicht nur das englische sondern auch das spanische Wort fuer "Engel"- sondern auf den US-amerikanischen Buschpiloten Jimmy Angel, der ihn 1937 fuer die nicht indianische Welt entdeckte. Das Wasser des Falls stuerzt an einer maechtigen Wand des Auyan Tepui ueber 800 Meter ohne Unterbrechung in die Tiefe, sammelt sich am Fusse des Berges wieder, faellt ueber einen zweite Stufe von fast 200 Metern und muendet schliesslich in den Carrrao-Fluss der den Nationalpark durchquert.

Wer den Canaima Nationalpark besuchen will darf keine Flugangst haben, denn lediglich per Kleinflugzeug gelangt man von Ciudad Bolivar aus zur "Laguna de Canaima", wo die mehrstuendige Reise im motorbetriebenen Kanu ueber den Carrao Fluss zum Angel Fall beginnt. Die Hinfahrt geht flussaufwaerts und ist daher wesentlich langsamer als die Rueckreise, weswegen sie in der Regel nachmittags beginnt und von einer Uebernachtung in einem Zwischencamp unterbrochen wird. Die Rueckfahrt erfolgt direkt vom Angel Fall zur Laguna de Canaima (wer nicht Boot fahren will kann den Wasserfall aber auch per Rundflug besichtigen).

Das nicht vollstaendig chronologisch aufgebaute Video zeigt:
-zunaechst Aufnahmen waehrend der Bootsfahrt durch die sehr schoenen Canaima-Lagune und den nahegelegenen Salto el Sapo ("Kroeten-Fall"),
-dann Eindruecke des Nationalparks und der Tepui waehrend der teilweise abenteuerlichen Tour zum und vom Angel Fall (vor allem der Anblick der dunkel-schwarzen Tepui bei Anbruch der Nacht laesst einen wieder an die Theorie mit den Sauriern denken)
-weitere Aufnahmen der Laguna de Canaima bei Sonnenaufgang und, natuerlich, den Angel Fall selbst.

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Los Roques - Ein paradiesisches Archipel

Der "Parque Nacional Archipiélago de Los Roques" gilt als eines der schoensten Archipele der Welt. Er liegt etwa 170 km noerdlich der venezolanischen Kueste auf einem Plateau im karibischen Meer und ist per Flugzeug von Caracas, Maracaibo und Palomar (Isla Margarita) aus zu erreichen.

Der Nationalpark Los Roques ist ein Bilderbuchparadies mit ca. 50, von schneeweissen Straenden und kristalllklarem Wasser umgebenen Felseninseln inmitten des tiefblauen Meeres. Bis auf die Hauptinsel "El Gran Roque" sind alle praktisch unbesiedelt. Unter Tauchern und Meeresforschern ist das Archipel beruehmt fuer seine phantastischen Korallenriffe und eine sehr artenreiche Meeresfauna (diejenigen die Spanisch verstehen finden detailliertere Informationen zu geologischer Entstehung, Fauna und Flora unter www.los-roques.org - Unterseite). Auch Segler, Surfer und Fischer kommen in Los Roques voll auf ihre Kosten, nicht jedoch Badeurlauber. Die extremen klimatischen Bedingungen (tagsueber sehr heiß und praktisch ohne Niederschlaege, nachts dagegen ziemlich kuehl) fuehren dazu, dass man auf dem Archipel zwar Mangroven und Kakteen findet, jedoch keinerlei schattenspendenden Palmen, und ich kann aus eigener Erfahrung bezeugen dass man es besonders um die Mittagszeit nicht lange in der Gluthitze aushaelt. Einen echten Badeurlaub kann man auf Los Roques also nur auf einem Schiff verbringen das die Moeglichkeit bietet, sich von Zeit zu Zeit unter Deck abzukuehlen. Nichtsdestotrotz sollte ein Besuch des Nationalparks auf jeden Fall Bestandteil einer Venezuelareise sein, zumindest fuer einen Tag, da es sich um ein echtes Paradies handelt wie man es nur selten findet.

Dieses Video zeigt Eindruecke waehrend einer eintaegigen Tour im Katamaran durch das Archipel. Alle die sich naeher fuer Los Roques und speziell fuer das Tauchen dort interessieren, moechte ich ausserdem auf ein exzellentes Video auf www.venezueladigital.net (Unterseite) hinweisen, das in seiner zweiten Haelfte viele Unterwasseraufnahmen enthaelt.

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Berlin - Loveparade 2006

Die Loveparade in Berlin ist die weltweit groesste Party fuer elektronische Musik und wird jedes Jahr im Juli als kostenfreie Open Air-Veranstaltung gefeiert (Ausnahmen 2004 und 2005, s.u.).

Initiiert wurde sie 1989 vom Berliner DJ Matthias Roeing, alias Dr.Motte, und zwar offiziell als politische Demonstration fuer -vereinfacht ausgedrueckt- Liebe und Frieden. Zur ersten Party auf dem Kurfuerstendamm kamen damals nur 150 Raver.

In den Folgejahren wuchs die Besucherzahl in enormem Ausmass, bis 1998 erstmals die Millionengrenze ueberschritten wurde. Bereits zwei Jahre zuvor musste die Loveparade aus Platzgruenden vom Kurfuerstendamm auf die Strasse des 17.Juni umziehen. Das Jahr 1999 markiert mit 1,5 Millionen Besuchern bis heute den Teilnehmerrekord.

Auch in den Jahren 2000 bis 2003 feierten, trotz Wirtschaftsflaute, Kriegen und Terroraengsten, jeweils eine dreiviertel bis eine Million Menschen auf der Strasse des 17.Juni. Jedoch fuehrte der Verlust des offiziellen Charakters als "politische Demonstration" in 2001 zu wachsenden Finanzierungsproblemen, wodurch die Party im Jahr 2004 erstmals seit 15 Jahren abgesagt werden musste, was sich auch 2005 wiederholte (info: www.loveparade.net).

Gluecklicherweise konnte ein neuer Sponsor gefunden werden, so dass sich die Loveparade nun am Samstag des 15.Juli 2006 unter dem Motto "The love is back" zurueckgemeldet hat - und das mit beeindruckendem Erfolg: Ab ca. 2 Uhr nachmittags stroemten immer mehr "Tanz- und Liebeswuetige" aller Nationalitaeten, von schrillen Tekkno-Teenies bis hin zu den gereifteren Jahrgaengen, auf die Strasse des 17.Juni, bis schliesslich 1,2 Millionen Besucher (offizielle Angabe des Veranstalters) zur Musik von einigen hundert internationalen DJ´s auf mehreren Dutzend Musik-Trucks eine ausgelassene und dennoch absolut friedliche Party feierten. Den traditionellen Hoehepunkt bildete das abendliche Abschlusskonzert rund um die Siegessaeule das um 23 Uhr endete.

Das Video zeigt die Entwicklung der Loveparade 2006 mit ihrem von Beginn bis Ende stetig steigenden Rhythmus. Ein herzlicher Dank geht an meinen Freund Marko (alias DJ Leschi), mit dem zusammen ich die Veranstaltung gefilmt habe.

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Ibiza - Straende und Buchten

Das legendaere Ibiza ist mit einer Groesse von etwa 570 km2 zwar nur die drittgroesste, mit Sicherheit aber die bekannteste Insel der Balearen im Mittelmeer. Dies ruehrt vorwiegend von der frenetische 24-Stunden-Party her die vor allem im Juli und August ueberall stattfindet, vom Strand bis zu den weltberuehmten Megaclubs.

Ibiza ist jedoch auch ein sehr schoener Naturpark: Die bewaldete Berglandschaft, viele herrliche entlegene Buchten und Straende fuer Einwohner und Urlauber mit und ohne Badekleidung, tiefblaues, durch leichte Stroemungen immer angenehm frisches Wasser, der Blick auf die mystisch anmutende Felseninsel „Es Vedra“ und der spektakulaere Sonnenuntergang in San Antonio, untermalt von der chillout-Musik des bekannten Café del Mar, sind nur einige der vielen Attraktionen, denen man auf einer ausgiebigen Inseltour begegnet.

Das Video zeigt die natuerliche Seite Ibizas.

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Ibiza - Cova de Can Marca (Tropfsteinhoehle)

Die "Cova de Can Marça" ist eine im Norden Ibizas, nahe des Ortes San Miguel gelegene Tropfsteinhoehle, deren Alter auf ueber 100.000 Jahre geschaetzt wird. Aufgrund ihrer geringen Hoehe -man konnte sie urspruenglich nur auf allen Vieren durchqueren- nutzten sie Schmuggler von einst waehrend vieler Jahre als Versteck. Heute erlauben in den Fels gemeisselte Wege und eine z.T. poppige Beleuchtung einen interessanten Spaziergang durch die kuenstlich bewaesserten Tropfsteine, der mit einer (etwas touristischen) Musik- und Lichtshow an einem eigens dafuer geschaffenen Wasserfall endet.

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Málaga - Feuerwerk Feria 2007

Die "Feria" von Málaga, der Hauptstadt der Costa del Sol in Andalusien, ist eines der bedeutendsten und groessten traditionellen Feste Spaniens. Sie findet jedes Jahr im August statt und ist der Rueckeroberung der Stadt durch die "Katholischen Koenige" Isabel und Ferdando im Jahr 1487 gewidmet, die damit die Herrschaft der muslimischen Nasriden-Dynastie beendeten.

Die Feria erstreckt sich ueber 10 volle Tage und Naechte und zog 2007 sechs Millionen einheimische und auslaendische Besucher an. Tagsueber wird im historischen Zentrum Málagas gefeiert, abends stroemen die Massen dann zum grossen Festplatz "El Real" wo es bis Tagesanbruch weitergeht. Neben Kostuemen, traditioneller Musik und Taenzen, praechtig geschmueckten Pferdewagen, typischen Speisen und Getraenken und etlichen anderen Dingen die das andalusische Herz begehrt, wartet "das grosse Sommerfest" aber auch mit einem vom Musiksender MTV veranstalteten Konzert auf das internationale Stars wie beispielsweise die mexikanische Saengerin Paulina Rubio nach Málaga bringt.

Eroeffnet wird die Feria von Málaga mittlerweile schon traditionell mit einem spektakulaeren Feuerwerk direkt am Strand, das ausschnittsweise in diesem Video gezeigt wird. Ein herzlicher Dank geht an meine Freundin Caroline die mir ihre Terrasse im siebten Stock zur Verfuegung gestellt hat, von der aus nicht nur wir sondern auch meine Kamera einen unuebertrefflichen Blick auf "los fuegos" hatten.

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Budapest - Koenigin der Donau

Budapest, die Hauptstadt Ungarns, ist eine der schoensten Staedte Europas und daher auch eines seiner beliebtesten Reiseziele. Ihren Beinamen "Koenigin der Donau" verdankt sie der einzigartigen Lage an dem gleichnamigen Strom. Die Donau durchfliesst die Stadt in Nord-Sued-Richtung und unterteilt sie somit in eine Westhaelfte (Buda) und eine Osthaelfte (Pest).

Buda ist huegelig, gruen und ruhig und beherbergt neben zahlreichen Wohnvierteln auch den Koenigspalast auf dem Burgberg sowie den Gellert-Berg, der phantastische Panoramablicke auf die beiden Stadtbezirke, die Donau und die sie ueberspannenden Bruecken ermoeglicht. Dieses Stadtpanorama ist eines von mehreren Unesco-Welterben die Budapest bietet.

Das flache, sich weit ausdehnende Pest wiederum verleiht der 2 Millionen-Stadt Budapest seinen Ruf als einer der groessten Metropolen Europas, denn hier praegen hohe Gebaeude, breite Strassen, hohes Verkehrsaufkommen, Menschenmengen, Geschaefte und Restaurants en masse, zahlreiche Museen, Theater und weitere Kulturangeboten sowie ein pulsierendes Nachtleben das Bild. Das Nationalparlament und die St.Stephans Basilika sind die beeindrueckendsten Gebaeude von Pest.

Zwischen Buda und Pest, inmitten der Donau, befindet sich die etwa 2,5 km lange Margareteninsel. Sie ist ueberwiegend gruen und enthaelt grosszuegige Parks, Spazierwege, eine Thermalbad und sogar eine Laufbahn entlang des Flussufers. Daher ist sie insbesondere am Wochenende ein beliebtes Ziel vieler Stadtbewohner.

Dieses kurze Video zeigt Ausschnitte von Buda, Pest und der Margareteninsel. Fuer etwas mehr Informationen bitte auf die Fotos zurueckgreifen.

Nicht gezeigt werden die beruehmten Thermalbaeder Budapests, die zu den schoensten der Welt zaehlen und auf den tuerkischen Einfluss waehrend der Besatzung im 16./17. Jahrhundert zurueckgehen. Selbst wer keine "Schwimmbaeder" mag sollte sich zumindest einen Besuch im Gellert-Bad nicht entgehen lassen. Wo sonst kann man schon in einer Kathedrale schwimmen gehen??

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